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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Nachweis  gegen  Hyrtl  und  Stannius.

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wirbel  einiger  Saurierfamilien“  ist  aber  zufällig  nicht  unbeachtet ­
  geblieben,  sondern  von  dem  grossen  Meister  der  Beobachtung, ­
  Georg  Cuvier,  ganz  ausführlich,  als  Factum  vollständig, ­
  und  mit  einer,  dem  Wesen  dieser  Eigentümlichkeit
entsprechenden,  physiologischen,  sehr  feinen  Bemerkung,  in  den
Ossemens  fossiles,  Aufl.  III  in  4 lü .  Tome  V,  Partie  II,  S.  286  ff.,
beschrieben  worden.
Ich  lasse  hier,  zum  Belege  der  vollen  Wahrheit  meiner  Behauptung, ­
  die  angezogene  Stelle  Cuviers  wörtlich  im  Originaltexte  folgen,
C.  1.  S.286  heisst  es:  „Une  remarque,  qui  nous  parait  avoir  un  grand
interet,  c’est  qu’une  grande  partie  des  vertebres  caudales  des
lezards  ordinaires  sont  divisees  verticalement  dans  leur  milieu
en  deux  portions,  qui  se  separent  fort  aisement,  plus  aisement
meme  de  beaucoup,  que  ne  feraient  deux  vertebres  ä  l’endroit  de
leur  articulation,  par  raison  tres  simple,  que  cette  articulation  est
compliquee  et  formee  par  plusieurs  apophyses  et  raffermie  par  des
ligamens,  tandis  que  la  solution  de  continuite,  dont  nous  parlons,
n’estretenue  que  par  le  perioste  et  les  tendons  environnans.“
„C’est  probablement  ä  cause  de  cette  particularitc  (tres
peu  d’accord  avec  aucun  Systeme  sur  la  correspondance  dans  le
membre  des  pieees  osseuses!),  que  la  queue  des  lezards  se  rompt
si  facilement.“
„Nous  l'avons  aussi  obscrvees  dans  les  iguanes,  les  anolis,
ct  Ton  trouvera  probablement  des  vestiges  dans  toutes  les  especes,
ou  cette  rupture  est  commune.  “  —
Ich  will  nun,  durch  Hervorhebung  und  Beleuchtung  einzelner
Sätze  des  eben  mitgetheilten  Textes  von  Cuvier,  noch  zeigen,  dass
Cuvier  sowohl  den  anatomischen  als  auch  zoologischen
Umfang  der  in  Rede  stehenden  Quertheilung,  so  wie  deren  physiologische ­
  Tragweite,  ganz  so  genau  als  Hyrtl  gekannt,  ja  letztere
sogar  auf  eine  viel  elegantere  Weise  ins  Licht  gestellt  hat,  als  dies
Hyrtl  that.
a)  Cuvier  kannte  die  ganze  anatomische  Sachlage
dieser  Quertheilung.  Die  Hauptsache  derselben  besteht  wohl
darin,  dass,  wie  Hyrtl  sagt,  „die  Theilung  nicht  bloss  durch  den
Wirbelkörper,  sondern  auch  durch  den  Bogen  geht,“  denn  hieraus
i'esultirt  ja  aller  weitere,  des  Umstäudlichen  von  Hyrtl  beschriebene
Status  quo  an  je  einer  Hälfte,  wie:  „dass  das  vordere  Wirbelsegment

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