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Brühl.
SITZUNG VOM 14. JULI 1853.
Das hohe k. k. Ministerium des Unterrichtes eröffnet der
Akademie mit Note vom 6. Juli 1. J., Zahl mit Bezug auf die
Eingabe derselben vom 9. Dec. v. J., Zahl 794, dass Se. k. k. Apost.
Majestät anzuordnen geruhten, dem wirklichen Mitgliede, Herrn Prof.
Petzval einen Adjuncten mit einem Gehalte von 1000 fl. C. M.
beizugeben und zur Anschaffung von Instrumenten etc. demselben
die Summe von 500 fl. jährlich anzuweisen. Das hohe Ministerium
hat einverständlich mit Prof. Petzval den Med. Dr. Heeger zu
dessen Adjuncten ernannt.
Eiugcsendetc Abhandlung.
Nachweis gegen Hyrtl und Stannins.
Von Dr. Brühl,
d. Z. praktischem Arzte in Wien.
A. Herr Prof. Hyrtl hat am 24. Februar 1853 in der kaiserlichen
Akademie der Wissenschaften zu Wien einen Vortrag: „Uber
die normale Quertheilung der Saurierwirbel“ gelesen, der in dem
am 28. Mai d. J. ausgegebenen Hefte der Sitzungsberichte dieser
Akademie abgedruckt (S. 185 —192), eine vorgeblich neue
Entdeckung enthält, die aber schon seit langer Zeit
wohlbekannt ist.
Herrn Hyrtl’s Vortrag heginnt mit den Worten: „Die Caudalwirbel
einiger Saurierfamilien besitzen eine bisher unbeachtet
gebliebene Eigenfhümlichkeit, welche mit grosser Regelmässigkeit
und Beständigkeit in allen Gattungen derselben wiederkehrt,
und somit einen anatomischen Charakter derselben bildet.“
Diese nun, wie H. sagt: „bisher unbeachtet gebliebene
Eigenthümlichkeit, “ nämlich „die normale Quertheilung der Caudal-