der Oberflächenfarben am Murexid.
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Anlaufen unterworfen, wovon ich mich durch Vergleichung der
früher untersuchten Krystalle überzeugte, und fällt dann ebenfalls
in das Grüne. Auch hatte ich die Farbentöne etwas verschieden zu
deuten versucht.
Auf der Base erscheinen die zwei Töne, das metallische Pistazien-Goldgrün,
und das farblose, polarisirt so wie es in der Zeichnung
vorliegt.
Ich liess es mir angelegen sein, auch in Bezug auf die Körperfarben
des Murexids einige neuere Erfahrungen zu sammeln.
Sie stimmen auf das Genaueste mit den Ergebnissen der Beobachtung
der Oberflächenfarben überein.
Schon in den früheren Mittheilungen war angegeben, dass für
die breite metallisch-grüne Fläche, das in der Richtung der Axe
polarisirte Bild selbst bei sehr dünnen Krystallen nicht anders als
vollkommen undurchsichtig beobachtet werden konnte, während
das senkrecht auf die Axe polarisirte Bild ein sehr schönes Violblau
zeigt. Bei mehreren neuen Ernten von Krystallen konnte ich auch hei
starker Vergrösserung keine Farbe in dem in der Richtung der Axe
polarisirten Bilde erkennen. Aus der Farbe des Pulvers jedoch lässt
sich auf ein dunkles in Violett geneigtes Blutroth schliessen.
Dünne Blättchen zwischen den schmalen Flächen zeigten bei
starker Vergrösserung das obere in der Richtung der Axe polarisirte
Uild blutroth und viel heller als das untere, welches noch völlig
undurchsichtig war. Erst hei so dünnen Krystallen, dass das obere
flild nur mehr blass-gelblichweiss war, zeigte sich das untere senkrecht
auf die Axe polarisirte Bild von dem schönsten, reinsten
Violblau.
Die Farbentöne im durchfallenden Licht oder die Körperfarben
reihen sich demnach wie folgt, wobei der jeder Axe der Oberflächenfarbe
entsprechende Ton mit den gleichen Buchstaben bezeichnet ist.
Farbe der Axe a! Violblau mittlerer
n „ Längsdiagonale b' .blutroth dunkelster
» „ Querdiagonale d . .blass-gelblichweiss )
bis blutroth j helIster
Stellt man die Farbentöne der Oberflächenfarben und der Körperfarben
einander gegenüber, und zwar von den letztem nur die
allerdünnsten Blättchen, so erhält man folgendes Bild: