der Oberfliichenfarben am Murexid.
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entgehen, aber es war mir nicht gelungen irgend einen Anhaltspunet.
für ein Gesetz des Zusammenhanges zu finden, wie es auch daselbst
bereits ausdrücklich bemerkt ist: „Die Krystalle, die ich untersuchen
konnte, waren so klein, dass es mir nicht gelungen ist,
„die Erscheinungen zu beobachten, welche auf der dritten, auf den
„beiden beschriebenen, senkrecht stehenden Fläche oder der Base,
„stattfinden, und die man unmittelbar kennen muss, um eine zusammenhängende
Darstellung des ganzen Phänomens für die Krystall-„Individuen
zu entwerfen. Es würden sich vielleicht Beziehungen,
„ähnlich denen heraussteilen, welche für die durch Transmission
„trichromatischen Krystalle gelten.“
Seitdem habe ich immer nach grösseren Murexid-Krystallen
mich ungesehen, aber erst vor wenigen Tagen erhielt ich von meinem
hochverehrten Freunde Hrn. Dr. Bagsky die ersten, und er hatte
sie auf meine Bitte darzustellen unternommen, an welchen es gelang
die damals als wünschenswert bezeichnete Beobachtung auf einem
glänzenden Querbruche anzustellen, die es nun, nebst der genauem
Untersuchung aller übrigen Farbenverhältnisse, als unzweifelhaft
darstellte, dass in den Krystallen, welche in Bezug auf Oberilächenfarbe
als trichromatisch bezeichnet werden können, bei
trichromatischen Krystallen durch Beflexion genau
dasselbe Gesetz gilt, wie bei den trichromatischen
Krystallen durch Transmission, nämlich dass die Farbentöne
nach den drei senkrecht aufeinander stehenden Elasticitäts-Axen
vertheilt sind.
Die
bedürfen
Figur 2.
in meiner frühem Mittheilung verzeichneten Beobachtungen
nun hier zuerst einer genauem Bevision. Im Allgemeinen
dem Gegenstände entsprechend tragen sie aber doch sehr
das Gepräge erster Versuche, die nur hier etwas weiter
geführt werden, da seitdem mancherlei andere Beobachtungen
und Vergleichungen angestellt wurden, aber die
selbst wieder noch gar Manches zu wünschen übrig lassen.
Die neuen Krystalle von Murexid, vom Hrn. Dr.
Ragsky ganz frisch bereitet, sind etwa drei Linien lang,
aber nur etwa ein Zehntheil einer Linie breit, und noch
etwa um die Hälfte dünner. Die breite Fläche erscheint
dem blossen Auge metallisch pistazien - goldgrün, die
schmälere s unvollkommen metallisch speisgelb, bei