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sie ihre sonstigen Eigenschaften dabei verliert, der Spuk mit der
sogenannten mutterlosen Zeugung sogleich aufhört, womit die Naturforscher
so lange Zeit hindurch geneckt worden sind.
Ausserdem werden in dieser Abhandlung noch einige neue und
weniger bekannte mikroskopische Algen beschrieben und durch Abbildungen
nach ihren verschiedenen Lebensstadien anschaulich gemacht.
Zur Anatomie von Saccobranchus singio C. V.
Von dem w. M. Prof. Dr. Jos. Dyrtl.
(Mit I Tafel.)
Verdauungsorgane.
Eine ganz besonders auffallende Abweichung vom gewöhnlichen
Verhalten zeigt die Bauchhöhle. Ohngeachtet ihres bedeutenden
Umfanges, besitzt sie doch nicht Raum genug, um alle Eingeweide
in sich aufnehmen zu können. Sie ist desslmlb mit zwei Nebenhöhlen
in Verbindung, welche nur durch kleine Öffnungen mit ihr communiciren.
Diese Öffnungen liegen in dem Winkel der oberen und seitlichen
Bauchwand, vor den langen Querfortsätzen des ersten Wirbels,
und geben nur für einen Stecknadelkopf Raum. Das Bauchfell setzt
sich durch dieselben in die beiden Nebenhöhlen fort, und kleidet sie
mit merklicher Zunahme seiner Dicke aus. Die Nebenhöhlen selbst
haben aine stumpf-pyramidale Gestalt, mit vorderer Spitze und hinterer
Basis. Sie lagern sich zwischen dem oberen und seitlichen geraden
Rumpfmuskel ein, und dringen zwischen denselben so weit nach
aufwärts vor, dass nur die Haut des Rückens ihre obere Begrenzung
bildet. Sie liegen zwischen der Basis der Brustflosse und dem hinteren
Rande des schildförmig verlängerten Schädeldaches, umgreifen
die äussere Fläche des Schulter-Suspensoriums, und erstrecken sich
bis zum oberen Winkel der Kiemenspalte. Man braucht nur die allgemeine
Decke von dem äusseren Drittel des hinteren Randes des
Schädeldaches abzulösen und zurückzuschlagen, so hat man die fragliche
Nebenhöhle des Abdomen aufgedeckt. Sie enthält als einziger
und bisher bei keinem Fische beobachteter Ausnahmsfall, ein keilförmiges,
flachgedrücktes, drüsiges Organ, mit glatter Oberfläche,
härtlieber ConsistenZ und lichtbrauner Farbe, welches an der unteren
Fläche seiner nach hinten gerichteten Basis einen Gefässstiel aufnimmt,
der durch die oben erwähnte Communicationsöffnung in die