Mineralogische Notizen.
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einander verwachsen, oder es bilden beide krystallinische körnige
Massen im Gemenge mit einander. Als krystallinischer Einschluss
oder in undeutlich gestalteten Partien fand er sich in Flussspathkrystallen
von Tavistock in Devonshire, aus Derbyshire und von
einem nicht näher angegebenen Fundorte in England.
5. Stro m e y erit oder Si 1ber ku p fergl anz. Derselbe bildete
in einem geschiebeartigen Krystallstück aus Sibirien, welches
licht, grasgrün, durchsichtig und auf den Spaltungsflächen glänzend
ist, kleine kugelige Krystalloide oder fast tropfenartige Gestalten mit
einigen ebenen Flächen; er ist dunkelbleigrau, metallisch glänzend,
undurchsichtig, giilde und liess durch die Löthrohrprobe seine
Bestandteile Silber, Kupfer und Schwefel erkennen.
6. Ein dem Tetraedrit ähnliches Mineral, welches von stahlgrauer
Farbe im Aussehen dem Tetraedrit ähnlich ist, jedoch wie
derTennantit einen bräunlichrothen Strich zeigt, vor dem Lötrohre
die Bestandteile Schwefel, Kupfer, Eisen und Arsenik erkennen
liess und in Flussspat von Grosskirchheim in Kärnthen eingesprengt
vorkommt.
7. Ein zweites unbestimmtes Mineral, welches bräunlichschwarze,
metallisch glänzende, undurchsichtige Kryställchen, in
Gestalt orthorhombischer Prismen von 81° 45' mit der Basis bildet,
deren stumpfe Kanten gerade abgestumpft sind. Dieselben sind sehr
sparsam mit Kupferkieskryställchen auf Flussspathkrystallen aus
Derbyshire in England aufgewachsen oder als Einschluss in denselben
angetroflen worden.
8. Silber. Ein grosser, auf ästigem Silber aufgewachsener,
durchsichtiger, farbloser Krystall, in der Combinationsgestalt des
Oktaeders und Hexaeders mit glänzenden Hexaeder- und matten
Oktaederflächen schliesst ästiges Silber ein. Derselbe ist von weissen
Kalkspathkrystallen begleitet, welche gleichfalls feine Äste des Silbers
einschliessen. Fundort: Kongsberg in Norwegen.
9. Hämatit oder Rotheisenerz, in kleinen, kugeligen, krystallinischen,
stahlgrauen Partien in Krystallen des Flussspathes von
Altenberg und Zinnwalde in Sachsen.
10. Quarz. Derselbe findet sich sehr häufig mit dem Flussspath
und lässt aus seinem Vorkommen und der Art der Verwachsung
deutlich erkennen, wann er vorher, gleichzeitig oder später sich
bildete. In dem letzteren Falle bildet er häufig vorkommende Über-