Mineralogische Notizen.
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Die kleinen Kugeln, welche den grössten Theil der ganzen
Masse ausmachen, lassen unter derLoupe einen inneren Kern erkennen,
welcher concentrisch schaalige Bildung zeigt, um diesen herum folgt
krystallinisch-stengliger Quarz mit radialgestellten Individuen wechselnder
Länge, wodurch die Kugeln sich schnell um ein Bedeutendes
vergrösserten, und um den stengligen Quarz setzte sich von Neuem
Quarzmasse in concentrischen Schichtenab, so lange bis die an Grösse
zunehmenden Kugeln niederfielen und im Vereine mit gleichzeitig
sich absetzenden pulverulentem Quarz zu einer unregelmässigen
Schichtenbildung Veranlassung gaben. Die ohne alle Ordnung neben
und auf einander liegenden Kugeln erscheinen dadurch wie durch ein
dichtes Cement verbunden, welches eigentlich keines ist, sondern
eben so locker seine Theilchen neben einander liegend enthielt, wie
die bei weitem grösseren Kugeln locker neben einander lagen.
In diesem Gemische kleiner Quarzkugeln und pulverulenten Quarzes,
welches nebenbei eine unregelmässige Schichtenbildung, gestört
durch die ungleich grossen sich zum Boden senkenden Theile und
durch die beständige Bewegung des Wassers zeigt, waren Zwischenräume
jeder Grösse vorhanden und in ihnen bildete sich erst später
krystallinischer Quarz, welcher somit das wahre Bindemittel aller
lockeren Theile ausmacht.
In dem Wasser, welches die Kieselsubstanz aufgelöst enthielt
und in der beschriebenen Weise absetzte, war auch viel gelber und
rother Eisenocher, welcher zur wechselnden Färbung des Quarzes
dient; seine An- und Abwesenheit jedoch war von äusseren Umständen
abhängig, wesshalb die Mengen und die Arten des Ochers wechselten,
so dass der Quarz der Kugeln in den verschiedenen unterscheidbaren
Schichten, wie die successiven Lagen pulverulenten
Quarzes Farbenwechsel zeigen und die Massen bald gelb, braun,
und roth, bald weiss sind. Hatte sich jedoch einmal eine hinreichende
Menge dieser losen Quarztheile abgesetzt, so diente sie auch als
Filtrum, so dass die Quarzmasse, welche später alle noch übrigen
Zwischenräume erfüllte und die lockeren Theile band, viel reiner ist
und selbst farblose Partien bildet.
5- Die Einschl üsse in krystallisirt em Flussspath.
Obgleich der Flussspath nicht sehr verbreitet ist, so begünstigt
doch die Art seines Vorkommens, dass er sich nämlich vorzugsweise
auf Gängen in Begleitung verschiedener Minerale findet, das Auftreten