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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

Die  ersten  Entwickelungsvorgänge  im  Thierei  und  Foetus.  287

renden  Wände  der  Vorderhirnblasen  ef.  Auf  diesen  Messungen  fusst
dann  die  Berechnung  in  der  bekannten  Weise.

belle.

Ausbildung  der  einzelnen  Theile  treten  aber  auch  hier  wieder
Änderungen  ein,  so  dass,  während  ein  Theil  zu  einer  bedeutenden
Grösse  sich  entfaltet,  ein  anderer  unverändert  bleibt  oder  selbst
verkümmert.  Ein  auffallendes  Beispiel  hierzu  liefern  die  Vorderhirnblasen; ­
  Messungen  in  dieser  Richtung  angestellt,  werden  noch  manches ­
  schätzbare  Materiale  zu  Tage  fördern.  Ich  habe  solche  vorgenommen, ­
  werde  aber  in  der  gegenwärtigen  Arbeit  davon  Umgang
nehmen.
Endlich  habe  ich  noch  die  Aufgabe  das  erwähnte  Bildungsgesetz
auch  an  den  Augenblasen  und  den  Gehörblasen  nachzuweisen.  Wie
oben  bemerkt  wurde,  entstehen  die  Blasteme  immer  paarig,  was
eigentlich  schon  aus  ihrer  Bildungsstätte  hervorgeht.  Die  ersten  Stadien ­
  ihrer  Bildung  sind  der  directen  Beobachtung  kaum  zugänglich;
erkennbar  sind  sie  erst  dann,  wenn  sie  die  Keimnatur  bereits  angenommen ­
  haben;  die  Berechnung  allein  wirft  Licht  auf  ihre  Entstehungsart,
  die,  wie  die  nachfolgenden  Tabellen  ausweisen,  in  keiner
Weise  von  der  allgemeinen  Entwickelungsform  der  Keime  abweicht.
Wie  beobachteten  Fälle  finden  sich  in  der  heigegebenen  Tabelle,
zu  deren  Verständniss  man  die  Zeichnung  138  zu  Hülfe  nehmen
w °lle;  die  dortige  Bezeichnung  ist  mit  der  in  der  Tabelle  gebrauchten ­
  congruent.  Die  Berechnung  ist  die  bekannte.

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