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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.

ab  des  Vorderkopfes  genommen,  ferner  die  grösste  Breite  beider
Vorderhirnblasen  (cd)  und  endlich  die  Dicke  beide  einander  beriih-Weitere

  Beweise  als  diese  werden  noch  später  vorgebracht
werden,  wenn  Durchschnitte  in  derselben  Gegend,  aber  bei  bereits
mehr  entwickelten  Embryonen  zur  Betrachtung  kommen.
So  lange  eine  der  verschiedenen  Blasen  ungetheilt  ist,  behält
sie  in  der  Begel  ihre  ursprüngliche  runde  Form;  tlieilt  sie  sich,
so  sind  die  beiden  Blasen,  in  die  sich  ihr  Inhalt  spaltet,  selten  von
runder,  hingegen  fast  immer  von  elliptischer  Gestalt,  wie  dies  namentlich ­
  in  den  gegebenen  Abbildungen  der  Vorderhirnblasen  deutlich ­
  ist.  Gewöhnlich  ist  das  Verhältniss  zwischen  der  Länge  und
Breite  einer  solchen  Blase  ein  sehr  einfaches,  z.  B.  a / 3 ,  3 / 4  und  dergleichen; ­
  auch  hierüber  habe  ich  nicht  wenig  Messungen  gemacht,
halte  aber  das  Ergehniss  für  nicht  wichtig  genug,  um  es  hier  im
Einzelnen  mitzutheilen.
Nicht  immer  haben,  wie  bereits  früher  angegeben  wurde,  die
Theile,  in  welche  sich  ein  Keim  spaltet,  eine  gleiche  Grösse;  dies
gilt  namentlich  für  die  Kiemenbogen,  deren  vordere  Theile  nach
der  Spaltung  gewöhnlich  in  jeder  Bichtung  kleiner  erscheinen  als
die  mehr  hintenliegenden  (Fig.  1S3).  Auch  hier  scheint  übrigens  ein
Gesetz  zu  bestehen  und  die  aus  einem  Keime  hervorgegangenen
Theile  stehen  nicht  in  einem  beliebigen,  sondern  meist  in  einem  sehr
einfachen  Verhältnisse  wie  2:3;  3:4  u.  s.  f.  Durch  die  weitere
            
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