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Engel.
mb (Fig. 117) der Cardinalvene fast ganz anliegt, so scheint es mit
dieser zusammenzufliessen oder in den Stamm fc derselben sich
fortzusetzen, und daher hei c mithin in dem Winkel zwischen der
Jugnlarvene und der Cardinalvene einzumünden; dem ist nicht so.
Die Vena meseraica geht, wie es auch die Fig. 117 zeigt, nur bis
zum Herzblasteme B, wo sie in der Vena cava die eigentlich schon
vor ihr entstanden ist, ihr Ende erreicht, die näheren Verhältnisse
werden später besprochen werden.
Endlich ist noch eines Gefässes zu erwähnen, dessen erste
Erscheinung gleichfalls schon in diese Periode fällt, dessen weitere
Ausbildung aber einer späteren Periode angehört; ich meine dieVertebralvenen.
Ihr Keim fällt in den Raum zwischen den beiden
ursprünglichen Theilen des Rumpfsäulenkeimes n (Fig. 99). In der
Seitenansicht des Fcetusleibes verläuft dieses anfangs sehr zarte aus
lauter Anastomosen entstehende Gefäss hinter den Cardinalvene«
hei mn (Fig. 116) zwischen dem Wirbelblättchen, es erreicht erst
in der nächsten Entwickelungsperiode eine namhafte Grösse.
Die übrigen Gefässmetamorphosen wären ohne genaue Kenntniss
der weiteren Entwickelung des Fcetus kaum verständlich, und,
wie bereits bemerkt, ihre Zweckmässigkeit und Nothwendigkeit platterdings
ebenso wenig wie ihre Aufeinanderfolge zu begreifen, daher
ich es für nothwendig erachte, einstweilen hier abzubrechen und
die weitere Entwickelung des Fcetus aufzunehmen.
Ich betrachte auch hier wieder vorerst die Entwickelung der
Keime in der Primitivrinne oder in der Rückenrinne des Centralkeimes,
weil auch diese wieder die raschesten Fortschritte macht,
und wegen der früher eintretenden geringeren Durchsichtigkeit leichter
bemerkt werden können. Untersucht man einen in der Entwickelung
etwas weiter vorgerückten Fcetus, so bemerkt man zu beiden
Seiten des Rückenmarkes zwei schmale, bandartige, der Richtung der
Rumpfsäule folgende Wülste. An einem Querschnitte (Fig. 99) wäre
ihnen die Stelle bei c anzuweisen. Dieses Blastem stösst einerseits an
den Rumpfsäulenkeim, andererseits an den gleichseitigen Leibeskeim,
und ist bestimmt jene Musculatur darzustellen, welche von den Processus
transversi der Wirbel beginnt, und zur Gegend der grössten
Biegung der Rippen hinzieht. Es ist daher von einer wenn auch dünnhäutigen
doch selbstständigen Scheide umschlossen, die, wie man
nun erkennt, mit jener, welche die tiefen Rückgratsmuskeln umgibt