Die ersten Entwickelungsvorgänge im Thierei und Fcetus.
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standenen Keime A und B hintritt. So entstehen 2 Gefässchen a c
und b c (Fig. 117), welche an dem Herzkeime B in einen Stamm
Zusammenflüssen, wie es auch der Lauf, der mittlerweile entstandenen
Zwischenräume fordert, und ausserdem durch eine Anastomostfg
(Fig 117) verbunden sind. Der an der Rumpfsäule verlaufende
Gefässstamm, ist die Cardinalvene ab (Fig. 114,115), die
Äste, welche sich von demselben loslösen bc und fc (Fig. 117),
um zum Herzen convergirend zu gelangen und dann in einen einfachenGang
zu verschmelzen, metamorphosiren sich zu den Jugularvenen
und zu den unpaaren Venen und alle diese Metamorphosen
gehen mit jenen der Keime, d. h. mit den mittlerweile erfolgten
neuen Spaltenbildungen Hand in Hand. Ich werde den Ausdruck
Cardinalvenen für die grossen, den Rumpfsäulenkeim in der ganzen
Längehegleitenden fast zuerst gebildeten Gefässe beibehalten; von
den beiden, sich aus den Cardinalvenen ablösenden Ästen soll der
vordere aus dem Kopfe stammende bc (Fig. 117) wie bisher vordere
oder obere Jugularvene heissen, (sie ist eigentlich Jugularvene und
Vena cava descendens) ; die hintere oder untere a<j (Fig. 117), die
ihre Metamorphosen noch nicht beendet hat, wird später zur unpaaren
Vene und heisse nun die hintere Jugularvene und ihr Stück fc
wird von nun an mit dem Namen der Herzverbindung der Cardinalvene
bezeichnet werden. Von den beiden Ästchen, in welche sich das
obere Stück der Cardinalvene spaltet fc und fg (Fig. 117), geht das
untere (fc) frühzeitig wieder zu Grund, nur zuweilen bleibt es bis
zum Punkte c (Fig. 117) offen, wo es dann in die Vena cava ascendens
einbiegt: dann ist die Vena azygos ein Inselgefäss, das
im obersten Theile des Thorax ein accessorisches Lungenläppchen
oben und unten umgibt, und bis an das obere kegelartige Ende des
rechten Pleurasackes den einen Ast in die Höhe sendet. Derartige
l alle von anumaler Spaltung der Vena azygos bei Erwachsenen sind
schon von Anderen mehrmals beschrieben.
Ein anderes Gefäss, das bald darauf in dieser Entwickelungspenode
von hoher Redeutung ist, verläuft in dem Zwischenräume
der sogenannten obern und untern Bauchblase, mithin zwischen den
lflasen C und D (Fig. 117) des Fcetus. Von dem Bauchnabel der
Lmbryonalblase biegt es unter einem Bogen nach vorne oder oben
gegen das Herz B. Es ist dieses Gefss als Vena omphalo-mesei'aica
hinlänglich bekannt und beschrieben. Da es bei dem Punkte