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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.

um  (Fig.  87),  der  Längenmulde  der  Keimschicht  folgend,  um  in  die
untere  Mulde  dieser  Keimschicht  nach  der  Richtung  der  punktirten
Linie  (Fig.  88)  und  von  hieraus  an  die  Bauchseite  des  Embryo  zu
gelangen.  Wieder  kommen,  nachdem  die  zweite  Theilung  der  Keimschicht ­
  vollendet  ist  von  der  Bauchseite  des  Embryo  in  dem  Zwischenräume ­
  zwischen  dem  vorderen  und  hinteren  Blastempaare  der
Keimschicht  und  der  Embryonalblase  an  beiden  Seiten  Gefässe,  die
sich  unter  rechten  Winkeln  von  den  Seiten  des  Embryo  ablösen
(Fig.  87,88),  und,  immer  diesem  Zwischenräume  folgend,  sich  in  der
Ebene  der  Keimschicht  verbreiten.  Mittlerweile  hat  sich  in  der
Keimschicht  selbst  der  capillare  Gefässapparat  in  der  bereits  in
meiner  früheren  Abhandlung  angegebenen  Weise  in  den  Zwischenräumen ­
  ,  der  daselbst  gebildeten  zahllosen  Keime  entwickelt
(Fig.  88),  und  der  erste  Kreislauf  hat  begonnen.  Untersucht  man
den  Centralkeim  mit  seihen  Hüllen  und  in  der  Keimschicht  in  der
Längenansicht  von  der  Seite,  so  tritt  (Fig.  90  bei  a)  aus  der  Mitte
der  Keimschicht  an  der  daselbst  befindlichen  Mulde  einGefässa/i
heraus,  das  vor  dem  Kopftheile  des  Embryonalkeimes  gegen  die
Enden  (das  obere  und  das  untere)  der  Keimblase  verläuft,  es  ist  die
seitliche  Ansicht  des  Gefässes  li  der  Fig.  87;  es  läuft  durch  die
scheinbare  Einstülpung,  welche  die  Amniosliaut  bildet,  in  den  Centralkeim,
  (jene  trichterartige  Einstülpung  der  Amnioshaut  ist  unter
dem  Namen  des  Ductus  omphalo-vitellinus  bekannt)  und  bängt
dort  mit  den  Leibesgefässen  des  Fcetus  zusammen.  Dieses  Gefäss
wird  zur  Artcria  omplialo-meseraica.  In  dem  Centralkeime  selbst
ist  inzwischen  die  Bildung  zweier  neuer  Keime,  und  in  diesen
wieder  eine  neue  Theilung  vor  sich  gegangen,  diese  betrifft  die
vorderen  Leibesblasen  (Fig.  97),  und  alle  hierdurch  entstandenen
Zwischenräume  der  Keime  sind  zur  Aufnahme  der  Blutcanäle
bestimmt.  Es  zeigen  sich  sonach  zu  beiden  Seiten  der  Rumpfsäule
Blutgefässe,  welche  derselben  anliegen  und  bis  zum  Kopf-  und
Schwanz-Ende  sich  erstrecken.  An  einem  Querschnitte  sind  ihnen  die
Stellen  m,  n  (Fig.  99)  angewiesen,  d.  h.  sie  bilden  sich  in  dem  Zwischenräume ­
  zwischen  dem  Keime  der  Rumpfsäule  und  den  beiden
Leibesblasen  aus.  Von  der  Seite  aus  bemerkt  man  in  der  Längenansicht, ­
  dass  sich  von  der  Rumpfsäule  ein  Gefässchen  ab  hinzieht
(Fig.  114),  das  bald  darauf  den  Spaltungen  der  Keime  folgend
(Fig.  115,  116,  117)  in  den  Zwischenraum  der  indessen  neucnt-
            
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