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Engel.
um (Fig. 87), der Längenmulde der Keimschicht folgend, um in die
untere Mulde dieser Keimschicht nach der Richtung der punktirten
Linie (Fig. 88) und von hieraus an die Bauchseite des Embryo zu
gelangen. Wieder kommen, nachdem die zweite Theilung der Keimschicht
vollendet ist von der Bauchseite des Embryo in dem Zwischenräume
zwischen dem vorderen und hinteren Blastempaare der
Keimschicht und der Embryonalblase an beiden Seiten Gefässe, die
sich unter rechten Winkeln von den Seiten des Embryo ablösen
(Fig. 87,88), und, immer diesem Zwischenräume folgend, sich in der
Ebene der Keimschicht verbreiten. Mittlerweile hat sich in der
Keimschicht selbst der capillare Gefässapparat in der bereits in
meiner früheren Abhandlung angegebenen Weise in den Zwischenräumen
, der daselbst gebildeten zahllosen Keime entwickelt
(Fig. 88), und der erste Kreislauf hat begonnen. Untersucht man
den Centralkeim mit seihen Hüllen und in der Keimschicht in der
Längenansicht von der Seite, so tritt (Fig. 90 bei a) aus der Mitte
der Keimschicht an der daselbst befindlichen Mulde einGefässa/i
heraus, das vor dem Kopftheile des Embryonalkeimes gegen die
Enden (das obere und das untere) der Keimblase verläuft, es ist die
seitliche Ansicht des Gefässes li der Fig. 87; es läuft durch die
scheinbare Einstülpung, welche die Amniosliaut bildet, in den Centralkeim,
(jene trichterartige Einstülpung der Amnioshaut ist unter
dem Namen des Ductus omphalo-vitellinus bekannt) und bängt
dort mit den Leibesgefässen des Fcetus zusammen. Dieses Gefäss
wird zur Artcria omplialo-meseraica. In dem Centralkeime selbst
ist inzwischen die Bildung zweier neuer Keime, und in diesen
wieder eine neue Theilung vor sich gegangen, diese betrifft die
vorderen Leibesblasen (Fig. 97), und alle hierdurch entstandenen
Zwischenräume der Keime sind zur Aufnahme der Blutcanäle
bestimmt. Es zeigen sich sonach zu beiden Seiten der Rumpfsäule
Blutgefässe, welche derselben anliegen und bis zum Kopf- und
Schwanz-Ende sich erstrecken. An einem Querschnitte sind ihnen die
Stellen m, n (Fig. 99) angewiesen, d. h. sie bilden sich in dem Zwischenräume
zwischen dem Keime der Rumpfsäule und den beiden
Leibesblasen aus. Von der Seite aus bemerkt man in der Längenansicht,
dass sich von der Rumpfsäule ein Gefässchen ab hinzieht
(Fig. 114), das bald darauf den Spaltungen der Keime folgend
(Fig. 115, 116, 117) in den Zwischenraum der indessen neucnt-