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Engel.
Gestalt einer Ellipse (horizontaler Durchschnitt dieses Ellipsoides);
da nun aber die Keiinschicht noch über die horizontale Durchschnittsebene
der Embryonalblase sieb etwas erbebt (Fig. 90 bei c), so wird
die Durchscbnittsfigur des hellen Fruchthofes zwar auch eine Ellipse,
jedoch mit ungleich grösserer Excentricität sein (Fig. 86). Dass heller
und durchsichtiger Fruchthof wirklich nur diese und keine andere
Bedeutung habe, geht daraus hervor, dass nach Wegnahme der
Keimschicht, was unschwer gelingt, der Fruchthof überhaupt nur
die Form des sogenannten dunklen behält, und nun allenthalben
gleich hell geworden ist, dann aber auch daraus, dass der helle
Fruchthof zum dunklen in keinem nur einigermassen allgemein
ausdruckbaren Grössenverhältnisse steht, was doch unzweifelhaft der
Fall sein müsste, wenn andere als die besagten Verhältnisse die
Ursache dieser Scheidung wären.
Inzwischen hat auch die übrige Keimschicht (Fig. 73, 85, bb)
eine andere Beschaffenheit gewonnen. Die äussersten Lagen derselben
haben sich nämlich bautartig gestaltet und die zwischen denselben
befindliche Substanz scheint flüssiger geworden zu sein und endlich
ganz zu verschwinden, hierdurch fallen die beiden Blätter (Fig. 78,
mnoq) auf einander und das Gefässblatt des Keimes (denn zu diesem
entwickelt sich die Keimschicht) besteht sonach aus 2 Blättern,
welche beide mit der äusseren Wand der Keimblase und zwar an den
oberen und unteren Flächen derselben verschmelzen (Fig. 78).
Gefässblatt, animales, seröses Blatt des Keimes haben nun eine andere
Bedeutung gewonnen als die ist, die man ihnen gewöhnlich zuschreibt.
Man wird im Verlaufe dieser Abhandlung finden, dass sie überhaupt
nur transitorische Gebilde sind, die mit der Entwickelung der Systeme
nichts zu tliun haben, deren Anlagen sie nach den gewöhnlichen
Beschreibungen enthalten sollen.
Dem Vorhergehenden zufolge entwickelt sich erst in der Embryonalblase,
deren äusserer Tlieil zur Amnioshaut wird, der Fcetus; und
zwar ist die Bildungsstätte desselben der Markraum der Embryonalblase.
Bevor aber in diesen Räumen die ersten Gebilde des Foetus wirklich
sichtbar werden, gebt so wie früher in der Embryonalblase zur Anmiosbildung
nun in dem Foetusblasteme (Fig. 85, a) der Embryonalblase
wieder eine Quertheilung vor sich, und es entstehen 2 neue Tochterblasteme
(Fig. 86). Von diesen wird das vordere bald das grössere
und mehr runde, das hintere (bezüglich der künftigen Theile des