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Engel.
keimen (Fig. TS)). In demselben bildet sich durch weitere Spaltung
der Tochterkeime nach der bekannten Art ein Innenraum (Fig. 80,
81). Ist dieser Markraum einmal geschlossen, so erhält das Ganze
die in 82 abgebildete Gestalt und der neugebildete Markraum A ist
zur Aufnahme eines neuen Blastems befähigt. An zwei gegenüberliegenden
Seiten der Masse A ist aber noch der muldenartige Zwischenraum
in und n, Fig. 83, beider Tochterstellen vorhanden, und
zieht sich beiderseits bis auf den geschlossenen Markraum hin. Dieser
Markraum A nimmt nun die ersten Keime des Foetus. Sieht man nun auf
dieses Bläschengebilde gerade von oben, so wird die Grenze ab wegen
ihrer vollkommenen Durchsichtigkeit und horizontalen Lage (normal
auf die Richtungslinie des Auges) nicht gesehen werden können und
es erscheinen sonach nur die schrägen Flächen ad, undö e, d. h. von der
Bauchfläche des Foetus (in unserem Falle) scheint eine Haut auszugehen,
welche in unmittelbarer Fortsetzung mit der äusseren Haut des
Foetus sich beiderseits gleich einer gegen ihre Höhle eingestülpten
Blase über den Rücken des Foetus zu wölben scheint. Die beiden
Tochterkeime platten sich aber in der bekannten Weise an der Berührungsfläche
ab, dies geschieht (Fig. 83) an der Rückenseite des Foetus,
nicht aber an der Bauchseite, wo sich mittlerweile neue Keime gebildet
haben, endlich verschwindet die Zwischenwand beider Keime
ganz, Fig. 84 A, B, und zwar wieder auf dem Rücken des Foetus, nicht
aber an der Bauchseite desselben wo neue Keime entstanden sind,
und die Bildung der Amnioshaut oder der serösen Haut ist fertig.
Stellt man sieb die Figuren 82, 83, 84 neben einander, so gewinnt es
allerdings leicht den Anschein als ob eine Blase allmählich den Foetus
überwüchse um denselben endlich ganz einzuseldiessen. Auch der
scheinbare Zusammenhang mit den Hautdecken des Foetus wird nun
begreiflich. Sonach ist die Bildung der Amnioshaut auf den einfachsten
Entwickelungsgang eines Keimes zurückgeführt.
Die Amnioshaut liegt daher dem Foetus anfangs als eine einfache
breite Schicht weicher, plastischer Masse vollkommen an, welche erst
durch Zusatz von Weingeist eine membranenartige Consistenz erhält.
Ist mit dem Wachsen der Embryonalblase auch diese Schicht breiter
geworden und wieder in mehrere Abtheilungen zerfallen, so scheint
erst die eigentliche Hautbildung vor sich zu gehen, indem das äusserste
und das dem Foetus zunächst anliegende Stratum (Fig. 84), sich
verdichten und zur Haut organisiren, während zwischen beiden Haut-