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Engel.
= 31-75 mithin eine Grösse, welche von jener oben gefundenen (a)
sich nur um -j- 0*19 unterscheidet. Ich bin sonach überzeugt, dass
jene Figur die Durchschnittsfigur eines Keimes ist, betrachte diesen
Keim als erste Anlage des Embryo und werde ihn daher auch von
nun an Embryonalblase oder Embryonalkeim heissen. Dieser ist
sonach mitten in die Keimschicht eingebettet, allseitig abgeschlossen,
und was besonders hervorzuheben ist, mit der Höhle
der Keimblase in keiner Verbindung oder Communication indem er
zwischen die Blätter der Keimblase eingeschoben ist. Aber nicht
dieser ganze Keim wird zum Foetusleibe, sondern nur ein kleiner
und zwar der innerste Theil derselben, cd, Fig. 78, wie weiter unten
besprochen werden soll; der Fcetus entwickelt sich in dem Innern
oder in dem Markraume des Embryonalkeimes.
Versucht man nun die Entwickelung der Embryonalblase und
der beiden Blastemlagen bb, Fig. 85, schematisch darzustellen, so
glaube ich, ist der Bildungsvorgang in folgender Weise zu denken:
Als erste Anlage des Embryos erscheint eine Blastemmasse zwischen
den beiden Blättern der Keimblase, welche, von oben gesehen, eine
kreisrunde im senkrechten Schnitte, Fig. 74, eine halbmondförmige
Form darbietet. Nach ihrer Umwandlung zum Keime was in der
Figur durch den. Farbenunterschied der äussersten und inneren
Schichten angedeutet ist, beginnt in dieser Keimschicht eine Spaltung
(Fig. 75), der bald eine zweite folgt (Fig. 76) wodurch in der Mitte
der Keimschicht ein anfangs winkeliger später rundlicher Raum entsteht
(Fig. 77), in welchem letztem das Embryonalbläschen (Fig. 78)
erscheint. Das Embryonalbläschen wird sonach an beiden Seiten von
einer Blastemlage bei bb, Fig. 85, umgeben, die im senkrechten
Durchschnitte die Form eines ungleichschenkeligen Dreieckes besitzt
und wie sich weiter zeigen wird den dunklen Fruchthof und den Gefässhof
darstellt. Das Embryonalbläschen entsteht, wie jeder Keim oder
jede Muttercyste aus einem anfangs rundlichen und homogenen Blasteme
in der bereits mehrfach angegebenen Weise, durch schichtenweise
Spaltung. Ohne Zusatz einer härtenden Substanz dürfte bei der vollen
Durchsichtigkeit dieser Theile eine genaue Beobachtung kaum möglich
sein, und auch an gehärteten Präparaten ist die Untersuchung
keineswegs leicht, theils wegen der grossen Schwierigkeit, den geeigneten
Zeitpunkt der Bebrütung zu treffen, theils weil durch die Härtung
seihst alle Theile homogen geworden sein können. Zum genauen