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Engel.
ansielit, ist nicht Kern, sondern Inhalt des Keimbläschens, der sich
von seiner Peripherie durch optische Eigenschaften unterscheidet und
daher einen Kern nachahmt.
Es sind nun nach der Furchung des Dotters am Ei folgende
Theile zu unterscheiden:
1. Die Zona pellucida als äussere Eihaut, welche sich später
zum Chorion entwickelt.
2. Die Dotterhaut, welche wieder in eine äussere und eine
innere zerfällt. Beide Lagen sind aber allenthalben mit einander verbunden,
dass sie für eine einzige Haut angenommen werden müssen,
nur an dem Punkte m, Fig. 69, 70, 71, scheint sich von der äusseren,
an der Zona anliegenden Dotterhaut eine Platte zu lösen, welche
entweder dem äusseren Blatte nahe anliegt, so dass zwischen den
beiden Blättern nur eine dünne Blastemlage a, Fig. 72, übrig bleibt,
welche sich später zum Keimhügel gestaltet, oder die innere Platte
scheint sich von dem Punkte m gegen den Mittelpunkt des Dotters
mittelst eines längeren oder kürzeren Ganges einzustülpen und daselbst
eine centrale Höhle D, Fig. 71, zu bilden. Die Entstehung dieser
Höhle ist aus der Figur 70 deutlich, in welcher man bei D die
grössere Furchungsstelle findet, in der die übrigen kleineren Furchen
ausmiinden. Diese Entwickelungsgeschichte erklärt sonach aufs Ungezwungenste
die Entstehung und Bedeutung der Centralhöhle.
3. Im Inneren der in dieser Art doppelhäutigen Blase erscheint
die Dottermasse, Fig. 71, in mehrere grosse Abtlieilungen zusammengehäuft,
deren jede wieder aus einer bedeutenden Anzahl kugeliger
Dotterelemente besteht.
Durch diesen Vorgang nun ist aus dem Dotter eine mit Blastem
gefüllte Blase geworden, welche zwischen einer doppelten Hautlage
eine Stelle enthält, in der sich das Blastem des künftigen Embryos
entwickelt. Diese Blase ist in der Entwickelungsgeschichte unter dem
Namen der Vesicula blastodermica bekannt und ich werde diesen
Namen auch fernerhin beibehalten.
Die Frage, oh sowohl der Dotter, als auch die einzelnen Furchungskugeln
von einer Haut umgeben sind oder nicht, wird immer
wieder von Neuem auftauchen und von verschiedenen Schriftstellern
immer wieder verschieden beantwortet werden. Es findet sich keine
Haut, wenn man sich unter einer Haut eine aus Zellen oder Fasern
bestehende Lage denkt; es findet sich keine Haut wenn man sich