Ein Beitrag zur Fauna des deutschen Zechsteingebirges. 201
11. Die Schale besteht aus ungefähr 9 glatten, ovalen Zellen;
die ersten Zellen sind etwas kugelig, die letzteren länger als breit;
die letzte Zelle ist etwas zugespitzt; Nähte seicht. y a3 Zoll lang,
y 165 Zoll dick.
12. Die Schale besteht aus ungefähr 9 kugeligen Zellen, von
welchen jede mit 10—12 Rippen versehen ist; die Nähte sind ausgehöhlt.
‘/äs Zoll lang, y ia5 Zoll dick.
13. Ein krystallinischer, durchscheinender Steinkern einer
Schale, welche aus zwei ovalen, schiefen Zellen bestanden, deren
letzte Zelle zugespitzt ist. Jede Zelle ist mit einer diagonalen Falte
bezeichnet, welche ihr das Ansehen einer bis zur Berührung der
Enden zusammengebogenen Röhre gibt. y 50 Zolllang, y 125 Zoll dick.
14. Eine konische, nach zwei Seiten hin etwas verflachte Schale;
im Horizontaldurchschnitt oval; aus 9 etwas kugeligen Zellen bestehend;
mit tiefen Furchen. y 30 Zoll lang, y i40 Zoll dick.
13. Keilförmige Schale mit vier ebenen Seiten, aus 14—16 abgeflachten
Zellen bestehend; Nähte seicht. y i6 Zoll lang, y 14a Zoll breit.
16. King fand im Shell-limestone von Tunstall-Hill ein Individuum
von y 50 Zoll Durchmesser mit 6 Windungen ohne Scheidewände,
welches wahrscheinlich zu Spirillina, Ehrenb., gehört.
17. Diagnose: Wurmförmig, von der Basis aufwärts allmählich
zunehmend, aussen quergerunzelt und längsgestreift. Verticalplatten
dicht und etwas abstehend, und zwar 4 primäre und 16 secuudäre;
Querplatten etwas dick, in unregelmässigen Entfernungen von einander.
Polypenzelle seicht.
18. Diagnose: Röhren oder Zellen an einander stossend, cylindrisch,
schrägestehend, aufsteigend concav gekrümmt, alternirend
sich einander überlagernd und mehr oder weniger schwach quergei'unzelt.
Öffnungen in regelmässiger Stellung, kreisförmig, bisweilen
polygonal, durch einen Kreis von 12—14 kleinen, gedrängt stehenden
Höckerchen, welche gewöhnlich die Zwischenräume ausfüllen,
umgehen.
19. Diagnose: Stämme oder Äste schlank, rosenkranzförmig,
aus einer einfachen Reihe flaschenförmiger, unten verengerter, oben
erweiterter Zellen bestehend. Die Äste entspringen nahe am aufgeh'iebenen
Ende. Zellenöffnungen (?)
20. Genus Synocladia, King, 1849. Eine hlatt- oder laubai
‘hge, trichterförmige Fenestellidie. Das Laub besteht aus zahlrei-