Ein Beitrag zur Fauna des deutschen Zechsteingebirges.
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Durch die neu entdeckten, durch die in Deutschland nachgewiesenen
englischen und durch die von King vorgenommene Trennung
solcher Arten, welche in Deutschland bekannt, aher als getrennte
Arten nicht nachgewiesen waren, ist die deutsche Zechsteinfauna seit
1848 um wohl 20 Arten bereichert worden. Diese neuen Arten hat
Deutschland fast alle mit England gemein; wir sehen daher die Zechsteinbildungen
von Deutschland und England wieder einen Schritt
einander näher gebracht und die Beweismittel der schon von Sedgwick
ausgesprochenen und von King bestätigten Analogie in der
Gliederung des permischen Systems in England (besonders in der
Richtung von Nottingham nach Tynemouth) mit der des permisehen
Systems in Thüringen und ganz Deutschland um einige Momente
vermehrt.
Mehrere der hier beschriebenen, für den deutschen Zechstein
neuen Arten mögen sich hier und da in Sammlungen unter anderen
Benennungen finden, die aber wegen scheinbarer Identität mit verwandten
Arten nicht gehörig untersucht und gesondert worden sind —
bei mir ist es wenigstens bei einigen Arten so vorgekommen —; ich
bin daher überzeugt, dass wir bei fleissiger Durchsuchung unseres
Zechsteines, wenn auch nicht alle, doch noch viele von den durch
King in England nachgewiesenen Arten entdecken werden.
Ein solches Nachweisen wird eine Zusammenstellung der Arten,
welche in England Vorkommen, welche aber in Deutschland noch
nicht nachgewiesen sind, erleichtern; desshalb gebe ich dieselbe in
der folgenden, nach King p. XXVII hergestellten Tabelle und füge
die Übersetzung der Diagnosen, welche in der obigen keine Berücksichtigung
gefunden haben, am Schlüsse derselben bei.
Sity.b. d. mathem.-naturw. CI. XI. Bd. I. Hft.
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