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S c h a u r o t li.
SO. Turbo Taglorianus, King, findet sich nach v. Grünewal
dt (Zeitschrift der deutschen geol. Gesellschaft, B. 3, p. 245)
hei Logau in Schlesien, ist also auch im deutschen Zechsteine einheimisch.
Nochmals komme ich endlich auf das Genus Area zurück.
Herr Schubarth in Pösneck, welcher so gefällig war, die
meisten der hier besprochenen Zeehsteinpetrefacten für mich zu sammeln
(sämmtliche Petrefacten habe ich als Director der herzoglichen
naturhistorischen Sammlungen in Coburg denselben einverleibt),
überschickte mir auch eine Area, welche mit keiner der bekannten
Arten übereinstimmt, und die ich entschieden als eine neue Art betrachte
und folgendermassen diagnosire:
Area testa subrhomboidea ventricosa, ragis striisque coneentricis
inaequalibus sub marginem altioribus et confertis,
versus umbones humilioribus et distantibus; latere postico subcompresso-deelivi,
subcarinato , pluniuseulo ; umbonibus antemedianis
valdc distantibus.
Diese Art unterscheidet sich von den übrigen Arten sofort durch
die, in Folge der weit aus einander stehenden Wirbel entstehende
ausserordentlich grosse Area und durch die ungerippte, nur gegen
den Rand hin mit dicht gestellten, vorstehenden, gegen den Wirbel
hin mit entfernten und wenig vorragenden, am Byssusaussehnitte
etwas ausgebuchteten Zuwachsstreifen versehene Oberfläche der
Schalen. Die Wirbel stehen y„ der Länge des Schlossrandes vom
vorderen Ende entfernt, überragen die Schlosslinie nur wenig, sind
zierlich eingebogen und gegen vorn gerichtet; von der Spitze des
Wirbels aus läuft eine feine, kurze, erhabene Linie in der Richtung
der Grenze zwischen hinterer Abdachung und der Ruckeigegend wenig
weit herab; eine vom Wirbel ausgehende, vorstehende und bald in
eine scharfe Kante übergehende Leiste trennt die hintere Abdachung
vom Schlossfelde. Die Länge dieses Exemplares beträgt 14 Millim.,
ihre grösste Breite 9 Millim.
Das hier beschriebene Exemplar ist das einzige, welches bis
jetzt im Dolomite von Pösneck vorgekommen ist.
Ich schlage vor, diese Art nach Dr. Zerrenner, welcher,
wie schon Eingangs erwähnt worden ist, zuerst auf den Petrefactenreichthum
des Pösnecker Zechsteindolomites aufmerksam gemacht
hat, Area Zerrenneri zu nennen.