Ein Beitrag zur Fauna des deutschen Zcchsteingebirges.
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Werth nicht mit Sicherheit bestimmen. Ihr Gehäuse ist konisch,
genabelt, mit vier bis fünf wenig erhabenen, zugerundeten Umgängen,
welche durch das sich an der Naht senkrecht erhebende Sinualband
deutlich getrennt sind. Der Schlitz ist ziemlich tief und breit und
steht etwas oberhalb der höchsten Wölbung der Schale; das Sinualband
ist von zwei erhabenen, scharfen Leisten eingeschlossen. Auf der
Schale stehen, gedrängt beisammen, erhabene Längslinien, welche
sich fast rechtwinkelig mit, besonders unterhalb der Naht, stark
entwickelten, runzelähnlichen Zuwachsstreifen kreuzen und ein gegittertes
Ansehen hervorrufen. In der Richtung der Axe messen die
meisten Exemplare 3—5 Millim. auf eine Breite von 4—6 Millim.
Vergleicht man diese Charaktere mit den King’schen Diagnosen, so
findet man, dass unsere Art mit der King’schen Pleurotomaria
Linkiana-Grösso, Spirallinien und eine ziemlich gedrückte Spira
gemein hat. Obgleich nun King weder die gegitterte Zeichnung unterhalb
der Naht, noch die scharfen, das Sinualband einschliessenden
Leistchen erwähnt, so hin ich doch geneigt, dieselben mit PL Linkiana
zu identificiren, um so mehr, da es Exemplare von weniger
vollkommener Erhaltung gibt, welche die zuletzt genannten Merkmale
weniger auffallend zeigen und dadurch um so weniger zu einer Trennung
von P. Linlciana Veranlassung gehen.
Das Vorkommen dieser Art im Dolomite von Pösneck muss als
ein seltenes bezeichnet werden.
Ein anderes Exemplar vom sogenannten Zaufensgraben bei Gera
stimmt bis auf geringere Grösse, von nur 6 Millim. Durchmesser, und
den Mangel des Fadens im Sinualbande, ganz mit der Beschreibung
der King’schen Pleurotomaria nodulosa, indem die mit kräftigen
Zuwachsstreifen sich kreuzenden Längsfäden (5 oberhalb und 9 unterhalb
des Sinualbandes) und die Höcker unter der Naht deutlich entwickelt,
letztere sogar auf dem Steinkerne noch zu bemerken sind.
V r ie vorher bin ich auch hier geneigt, diese Form mit Pleurotomaria
nodulosa zu identificiren, und in der Tabelle, welche die
England eigenthümlichen Arten aufzählt, mit einem Fragezeichen zu
versehen, so lange nicht fernere Exemplare mich vom Gegentheil
überzeugen.
Zum Vergleichen geben wir die von King auf Tab. XVII, Fig. 7,
8 und 9 von diesen beiden Arten gegebenen Zeichnungen und Abbildungen
unserer Originale.