190
S c h a u r o t h.
King gibt an, dass diese Art von der vorigen schwer zu unterscheiden
sei, wenn nicht gar vollständige Übergänge vorhanden seien,
welche beide Arten vereinigten; der Mangel eines Nabels und die
schiefe innere Lippe seien die Hauptmerkmale, welche diese Art
von der ersten unterscheiden. Sie kommt nicht so häufig als vorige
Art im Shell-limestone von Tunstall-Hill vor.
48. c)Pleurotomaria nodulosa, Kin g, Monogr. etc. p. 216,
Tab. XVII, fig. 9.
„Diagnose: Auf der Schale kreuzen sich erhabene Spirallinien
mit kräftigen Zuwachsstreifen; sie trägt zwei Reihen Höcker, die
eine gleich unter der Spaltrinne, die andere dicht an der Nath.
Das Sinualband ist concav, in der Mitte mit einer Schnur versehen.“
King.
King’s grösstes Exemplar hat eine Axenlänge von 5 / a Zoll.
Diese schöne Art kommt nur äusserst selten im Shell-limestone von
Tunstall-Hill und Humbleton-Quarry vor.
48. d) Pleurotomaria Linkiana, King.
Pleurotomaria Permiana, King, z. Th. Catalogue p. 13,
184:8; PI. penea, de Vern. Howse Trans. T. N. F. C. Vol. 1,
p. 238, 1848; PI. Linkiana, King, Monogr. etc. p. 217,
Tab. XVII, fig. 7, 8.
„Diagnose: Genabelt; zweimal so breit als hoch. Spira niedrig,
Umgänge oben zugerundet, mit etwas vorstehenden Spirallinien versehen.“
King.
„Diese Art unterscheidet sich von P. antrina und P. Tu.istallensis
durch die auffallend niedrigere Spira; von P. penea, de
Vern. dadurch, dass ihre Umgänge glatt zugerundet, aber nicht über
die Mitte, der Länge nach gekielt sind. Breite Zoll, Höhe
y 8 zoii.“
„Pleurotomaria Linkiana ist eine seltene Art; sie ist mir nur
im Shell-limestone von Humbleton-Hill und Dalton-le-Dale vorgekommen.“
King.
Im Zechsteindolomite von Pösneck kommen ausser PI. antrina
Pleurotomarien vor, welche mit keiner der oben von King gegebenen
Diagnosen vollkommen übereinstimmen.
Da ich diese Form ausser mit einigen Exemplaren von Pleurotomaria
antrina aus dem Dolomite von Pösneck nur mit der King -
sehen Diagnose vergleichen kann, so kann ich ihren specifischen