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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Schau  rot  li.

Von  dieser  kleinen  Art  habe  ich  ein  Exemplar  auf  einem  Bruchstücke ­
  von  Cidaris  Keyserlingi,  Ge  in.,  ein  anderes  auf  Arcatumida
  aus  dem  Dolomite  von  Pösneck  gefunden;  es  hat  die  gewundene
Form,  wie  sie  Geinitz  auf  Taf.  III,  Fig.  6,  der  Serpula  pusilla
gibt,  ist  aber  dünn  wie  ein  Faden  und  sehr  klein.
Genus  Martinia,  M.’  Coy,  1844  ').
Spirifer,  Auct.;  Reticidaria,  M.’  Coy,  z.  Th.
„Diagnose:  Die  Schlosslinie  ist  kürzer  als  die  Breite  der  Schale;
die  Rückenkanten  des  Schlossfeldes  sind  stumpf  abgerundet;  Oberfläche ­
  glatt.  Spiralapparat  klein.“  M.’  Coy  in:  Synops.  of  tlie
Characters  of  tlie  Carbonif.  Fossils  of  Ireland,  p.  139.
„Dieses  Genus  scheint  Trigonotreta  mit  Atrypa  oder  Athyris
zu  verbinden,  indem  es  die  Area  und  den  Spalt  der  ersteren  mit  dem
Umriss  der  letzteren  gemein  hat.  Atrypa  und  Athyris  unterscheiden
sich  aber  durch  ihre  Durchbohrung  von  Martinia.“
43.  Martinia  Clannyana,  King
Martinia  Clannyana,  King,  Monogr.  of  tlie  Perm.  Foss.  etc.
Taf.  X,  fig.  11—13,  p.  134,  und  King,  Catalogue  p.8,  1848.
„Diagnose:  Eine  kleine  Art;  so  breit  als  lang;  fast  glatt;  an
der  Stirne  etwas  ausgerandet;  Deltidialklappe  sehr  convex  mit  einer
schwachen  Medianfurche;  Bauchklappe  fast  eben;  Area  gleichseitig;
Deltidium  ein  wenig  enger  als  die  Area.“
Von  Martinia  Clannyana  sind  mir  nur  wenige  Exemplare  an
einer  einzigen  Stelle,  zu  Ryhope  Field-House  Farm,  im  Shell-limestone
  vorgekommen.“  King.
Auch  im  Dolomite  von  Pösneck  habe  ich  einige  solche  Martinien
gefunden.  Zwei  derselben  sind  sehr  gut  erhalten  und  zeigen,  dass
die  untere  Klappe  zwar  ziemlich  flach,  aber  immer  noch  eine  auffallende ­
  Convexität  besitzt,  und  dass  dieselbe  auch  mit  einer  niedrigen
Area  versehen  ist,  welche,  im  Gegensätze  zur  Area  der  oberen  Klappe,
durch  eine  scharfe  Kante  von  der  Fläche  der  Bauchklappe,  die  gleichfalls ­
  eine  schwache,  zum  spitzen  aber  nicht  gebogenen  Wirbel  laufende ­
  Furche  zeigt,  getrennt  wird.
*)  Nach  W.  Martin,  einem  Künstler  und  Freund  der  Concliyliologie.
3 )  Nach  Dr.  William  Reid  Clanny,  welcher  in  den  „Annctls  of  Philosophy
 44  Vol.  VI,  einen  Aufsatz  über  die  Sunderland  Limestone  Formation
und  darin  die  erste  Notiz  vom  Vorkommen  eines  Fisches  im  permischen
Systeme  Englands  gab.
            
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