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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Schaurot  h.

des  Laubes  befinden  sich  Zellen;  dieselben  stehen  mehr  oder  weniger ­
  rechtwinkelig  auf  der  Ebene  der  aus  Haarröhrchen  construirten
Basalplatte;  die  Zellenöffnungen  haben  ebene  Ränder  und  liegen
parallel  der  Oberfläche  der  Blätter.  Phyllopora  Ehrenbergi  eharakterisirt
  King:  Trichterförmig  ausgebreitet,  gewöhnlich  (?)  nicht
sehr  gefaltet.  Die  Maschen  sind  oval,  ein  wenig  breiter  als  die  Zwischenräume, ­
  gewöhnlich  in  Längslinien  an  .einander  gereiht,  so  dass
die  Maschen  der  abwechselnden  Reihen  sieh  zu  Querreihen  gestalten.
Die  Zellen  sind  ein  wenig  aufwärts  gerichtet,  zwei  bis  drei  auf  einen
Zwischenraum,  mit  einer  ovalen  oder  kreisförmigen  Öffnung  und  einer
polygonalen  Basis.  Die  zellenlose  Fläche  ist  mit  feinen,  wellenförmigen ­
  Längsstreifen  besetzt.  Die  Haarröhrchen  sind  gewunden.
41.  Fenestella  anccps,  v.  Schl,  hei  Geinitz  zerfällt  King
ganz  richtig  in  zwei  schon  von  Schlotheim  gekannte  Arten,  in:
a)  Tamniscus  dubius,  v.  Schl,  Diagnose:  Stämme  oder
Äste  etwas  dick,  zahlreich,  sich  häufig  theilend,  an  beiden  Seiten
etwas  zugerundet  und  mit  deutlichen,  gewundenen  Längslinien
bezeichnet.  Auf  der  Breite  eines  Astes  stehen  drei  bis  sechs  in
Quincunx  oder  etwas  in  Längsreihen  und  quer  schief  ansteigenden
Linien  gestellte  Zellen,  welche  besonders  an  den  Seiten  der  Zweige
hervorragen  und  diesen  dann  bisweilen  ein  gezahntes  Ansehen  verleihen. ­
  Die  Zellenöffnungen  sind  immer  mehr  kreisförmig.
Das  Genus  Tamniscus,  King,  zeichnet  sich  hauptsächlich
durch  die  häufige,  gegen  das  Ende  der  Aste  erfolgte  Theilung  derselben ­
  und  durch  die  über  den  Zellenmündungen  liegenden  Knöspchen
vor  anderen  ähnlichen  Geschlechtern  aus,  wie  aus  den  Diagnosen
dieses  und  des  folgenden,  mit  ihm  früher  verbunden  gewesenen
Geschlechtes  Acanthocladia  schon  zu  ersehen  ist.
Tamniscus.  Diagnose:  die  typische  Form.  Die  Stämme  mehr
oder  weniger  in  einer  Ebene,  häufig  und  unregelmässig  sich  gabelnd,
an  der,  der  imaginären  Axe  zugewendeten  Seite  mit  Zellen  versehen;
die  Zellen  in  der  Weise  der  Dachziegeln  und  in  Quincunx  gestellt-Über
  den  Zellenmündungen  stehen  kleine  Knospen.
Acanthocladia,  King.  Diagnose:  Die  Stämme  sind  mehr  oder
weniger  in  einer  Ebene  symmetrisch  nach  zwei  Seiten  mit  Ästen  versehen ­
  und  nur  selten  gegabelt.  Die  Äste  sind  kurz,  einfach,  bisweilen
verlängert  und  wieder  nach  beiden  Seiten  gezweigt.  Stämme  und
Zweige  sind  an  der,  der  imaginären  Axe  zugewendeten  Seite  mit  Zellen
            
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