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S c h a u r o t h.
ganzen Länge nach deutlich gekrümmt und erreicht ohngefähr die
Länge von 10 —15 Millim. Sie nimmt schnell an Dicke zu und wird
zuletzt bei den bezeichneten Längen 1*4 — 2 Millim. stark. Durchschnitt
kreisrund. Vorkommen bei Rückingen.
Ich zweifle nicht, dass die drei hier erwähnten Vorkommnisse derselben,
der von King genannten Art Dentalium Sorbyi zukommen.
34. Cidaris Kayserlin yi, Ge in. King sagt, von dieser Art
seien keine vollständigen Exemplare bekannt, wesshalb das Genus
noch nicht mit hinreichender Sicherheit bestimmt werden könne und
dass ihm nur die etwas sechsseitige Form der Platten veranlasst habe,
diese Art zu Archacocidnris zu stellen. Die erste Nachricht von
der Anwesenheit eines Cidariten im Zechsteine gab de Verneuil im
Bul. de la Soc. Geol. 2 me Serie, Vol. I, p. 25, was jedenfalls
King zur Bildung des Artnamens bewogen hat. Der King'sche und
der Geinitz’sche Name sind gleichzeitig entstanden, ein Prioritätsrecht
besteht also nicht; nur die Entdeckung de Verneuil’s dürfte
einen Anspruch auf Anerkennung geltend machen.
Von diesen schönen Cidariten, welchen Geinitz nur aus dem
unteren Zechstein von Corbusen erwähnt, habe ich Bruchstücke von
der Schale und Stacheln im Dolomite von Pösneck gefunden; die Stacheln
sind nicht pfriemenförmig, sondern, wie King sie abbildet,
nach oben nur wenig abnehmend, der Länge nach fein gestreift,
(diese Streifung ist nur bei einiger Vergrösserung sichtbar) und am
Ende mit verhältnissmässig kräftigen und gedrängt stehenden Knoten,
welche den Stummeln abgeschnittener Zweige an einer Ruthe zu
vergleichen sind, geziert, so dass sie wie ein Scepter aussehen.
35—37. Calamopora Mackrothi, Ge in. umfasst auch Cosciniurn
dubium, Ge in. und manche Exemplare von Stenopora columnciris,
v. Schl., welche hierher gerechnet worden sind. Es folgen
desshalb die von King gegebenen Diagnosen beider Körper, a) Calamopora
Mackrotlii, Gein. Ästig; mit zahlreichen, schlanken, runden
oder polygonalen, quergerunzelten Röhrchen, welche sich senkrecht
im Mittelpunkte der Zweige erheben und dann plötzlich gegen
die Oberfläche umbiegen. Die eingeschalteten, neuen Röhrchen,
welche der Aussenseite der alten entspringen, sind zahlreich; am
Rande der Öffnungen stehen fünf bis acht dornähnliche Knötchen.
King bemerkt noch, dass es wohl keinem Zweifel unterliegen
dürfe, die Stenopora Mackrothi Geinitzens mit dieser Art zu