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Schau roth.
gegründet ist. King spricht ferner die Vermuthung aus, ein geebneter
Theil am Wirbel könnte vielleicht eine Area mit einer Spalte
sein, er ist aber überzeugt, dass keine Zähne vorhanden und die Art
zu Strophalosia nicht gerechnet werden darf; Prod. umbonillatus
unterscheide sich endlich von Pr. horridus durch die etwas dreiseitige
Form, durch den Mangel der Ohren, durch bedeuteud geringere
Convexität und durch den kleinen, spitzen, nicht eingekrümmten
Schnabel.
Bei der Seltenheit dieser Art im englichen Zeelisteine standen
King nur wenige unvollständige Exemplare zu Gebot, es lässt sieb
daher bei dem vorliegenden Materiale aus dem Dolomite von Pösneck
der obigen Beschreibung noch Manches hinzufügen.
Zuförderst muss bemerkt werden, dass gegenwärtige Art bei
Productus eine passende Stellung gefunden hat. Die Form vollständiger
Exemplare ist nicht subtriangulär, sondern rectangulär, mit
scharfen Ecken am Schlossrande und abgerundeten am vorderen Rande;
die Breite der Schale verhält sich zur Länge derselben, der Entfernung
vom Schlossrande bis zum gegenüber liegenden Rande, wie
5 zu 4. Nur verletzte Exemplare, und das sind die meisten, haben
eine etwas dreiseitige Form, was daher rührt, dass die rechtwinkeligen
Ecken am Ende der Schlosslinie, in welchen Theilen die Schalen
nur sehr dünn ausgebildet, schon verletzt sind oder beim Herausschlagen
aus dem Muttergesteine verletzt werden, dass hingegen
Steinkerne ihren geraden Schlossrand ganz eingebüsst haben und
durch den spitz vorragenden Wirbel etwas dreiseitig erscheinen.
Die grosse Schale ist gewöhnlich nicht sehr concav, bisweilen wölbt
sie sich aber hoch empor, so dass man einen Productus horridus
vor sich zu haben wähnt; allein der steil abfallende und weit über
die Schlosslinie hinausgreifende Wirbel des letzteren gibt immer ein
sicheres Kennzeichen zur Unterscheidung von der gegenwärtigen
Art, bei welcher der Wirbel an schalentragenden Exemplaren die
Schlosslinie nicht, oder ausnahmsweise nur unbedeutend überschreitet,
aber nie steil abfallend sich unter dieselbe hinabkrümmt. Das Maximum
der Wölbung des geflachten, in der Mitte der Länge nach seicht
und breit gefurchten Rückens der grossen Schale bleibt sich in seiner
Lage vom Schlossrande gegen den Vorderrand hin nicht constant,
doch zeigen sich die meisten Exemplare gegen den Wirbel hin flacher
als gegen den Rand. Auf Steinkernen sieht man immer eine vom