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Schauroth.
Stacheln zahlreich, ang und dicht angehäuft; Area sehr klein. Grösse
selten über W" im Durchmesser.
Diese Art steht der S. Goldfussi und iS. Morrisana am nächsten,
unterscheidet sich von letzterer aber durch den vielmehr niedergedrückten
Wirbel und durch die grössere Zahl und Aufrichtung der
Stacheln, von den ersteren durch den mehr niedergedrückten
Wirbel.
S. parva ist bis jetzt nur im Shell-limestone von Humbleton-Quarry
gefunden worden. Man sieht sie gewöhnlich im Innern der
Schalen von Produclus horridus. Dieses Vorkommen und der Umstand,
dass alle Strophalosien einen eingedrückten, gewundenen oder
abgestumpft erscheinenden Wirbel hätten, brachte King zu der Ansicht,
dieselben seien, wie Spondylus, immer oder wenigstens im
Jugendalter aufgewachsen gewesen.
32. Produclus liorridus, Sow. Diesen, schon von Hoppe im
Jahre 1745 als „versteinerterGrypliit“ beschriebenen Brachiopoden hat
King ausführlich behandelt. Er lieht zuerst die grosse, oft nach der
Localität sich richtende Veränderlichkeit hervor; so seien z. B. die
Individuen von Whitley schmäler, beziehungsweise höher und im
Bücken seichter gefurcht als jene von Humbleton und Derbyshire,
während die Exemplare von Garmundsway und Thickley in dieser
Hinsicht zwischen jenen beiden Varietäten ihre Stelle einnähmen und
überdies eine mehr vierseitige Form hätten; auch erschienen die
ersteren nicht so auffallend längsgefurcht. Die breiten Kamsdorfer
(hierher gehören auch die Geraer) Exemplare vergleicht er mit
denen von Humbleton, die hohen Glücksbrunner mit jenen von Garmundsway.
Eine ähnliche von der Localität abhängige Verschiedenheit
sei an der Schlossmuskelstütze zu beobachten, indem diese hei
den Exemplaren von Garmundsway dreilappig und convex seien, hei
jenen von Humbleton aber zweilappig und concav. Dann geht King
auf die Stachelröhren über und gibt unter anderm an, dass die kleine
Schale zwei Reihen Stacheln habe, von welchen die eine, mit grösseren
Röhren, mit dem inneren Raume der Schale eommunicire, die
andere aber verkümmert bleibe; er bespricht weiter die innen an
der Schale befindlichen Muskeleindrücke, die Structur der Schale und
das Vorkommen der Art in England.
Aus den in der Tabelle aufgezählten Fundorten geht hervor,
dass Produclus liorridus auch in verticaler Richtung in den Schieb-