Ein Beitrag zur Fauna des deutschen Zechsteingebirges.
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deuteten Sinus in der Rückenschale; von der zweiten unterscheidet
sie sich durch grössere Area und weiter gestellte Stachelröhren oder
deren Narben; von S. Morrisana unterscheidet sie endlich der
Mangel der radial vom Wirbel der Rückenschale ausgehenden, deutlichen,
mehrfach unterbrochenen Streifen und den Mangel der auf der
Rückenschale einzeln vertheilten, meist mehr seitenständigen, niedergedrückten
und vorwärtsgerichteten, ziemlich kräftigen. Röhren. Eine
durch das Wachsen der Schalen bedingte concentrische Runzelung
oder Streifung der Schale ist bei allen Strophalosien, am meisten
bei S. lamellosa, und hier hauptsächlich auf der kleinern Schale, zu
bemerken und bildet für die letzte Art ein Hauptmerkmal, da hier
die Zuwachslamellen meist dick, wulstig und treppenformig abgesetzt
erscheinen, am Wirbel meist ein querliegendes, ebenes Oval bildend,
während sie bei anderen Arten nicht so regelmässig und kräftig ausgebildet
Vorkommen. Ein anderer Hauptcharakter soll die gänzliche
Abwesenheit von Stacheln auf der kleinen Schale sein.
Wenn man die Strophalosia lamellosa aus dem Gesteine,
besonders jene im dichten Kalksteine, herausschlägt, so bleibt gewöhnlich
die kleine, vorzugsweise gewellte Schale zum Theil oder ganz
auf dem einen Stücke sitzen, so dass gewöhnlich nur die innere Seite
der Schale sichtbar wird, wo die Insertionsstellen bei der grösseren
lticke der unteren Schale meist nicht sehr in die Augen fallen oder
auch gar nicht zu bemerken sind; löst man die Schale ab, oder
schlägt man einen dünnen Splitter des Nebengesteins mit los, so kann
man sich meistens, besonders bei Anwendung einer Säure, von den
Stachelnarben oder den vom Nebengesteine umhüllten Stacheln selbst
überzeugen. Wie auf der Oberfläche der grossen Schale, so stehen
aucli hier die Stacheln einzelner als bei anderen Arten und manche
Individuen mögen auf der unteren Seite sehr arm an Stacheln oder
gar ohne Stacheln gefunden werden können. Dass die untere Schale
durchgehends stachellos sei, glaube ich, dürfte schon, als der
Analogie wiederstreitend, in Zweifel gestellt werden.
Im Zechsteindolomite von Pösneck kommen die vier genannten
Arten vor und zwar S. Goldfussi am häufigsten, S. Morrisana
nicht häufig, aber bisweilen deutlich.
d) Als vierte Art in England führt King noch Strophalosia.
parva, King, an. Diagnose: Umriss unregelmässig kreisförmig.
Grosse Schale etwas convex; Wirbel sehr klein und sehr eingedrückt;
Sitzb. d. mathem.-naturw. CI. XI. Bd. I. Hft.
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