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Schaurolk.
und die geringere Anzahl von Stacheln geltend; mit iS. excavata
hat sie zwar die Form und die Grösse der Area gemein, ist aber bei
weitem ärmer an Stacheln und zeigt nicht die auffallende Regelmässigkeit
in deren Anordnung; auch sind die Stacheln bei S. Morrisiana
angedrückt und die Schale überdies radial gestrichelt.
Orthothrix lamellosus, >) Gein. vereinigt King mit Str-Morrisiana
(-sana) trotz dem Umstande, dass ersterer auf der
kleinen Schale die Stacheln fehlen, er glaubt aber durch die Ähnlichkeit
mehrerer seiner Exemplare von St. Morrisana mit den von
Geinitz auf der fünften Tafel in den Figuren ISa, 16, 17«, 21
dargestellten Exemplaren von Ortliotlirix lamellosa hierzu berechtigt
zu sein; auch auf die nahe Verwandtschaft seiner 8. Morrisiana
mit de Verneuil’s Productus (Strophalosia) Cancrini weist
er hin und nimmt keinen Anstand, zum wenigsten Geinitzens
Pr. Cancrini Taf. VI, Fig. 16, 17, 18 mit S. Morrisiana zu
identificiren.
Strophalosia lamellosa hat allerdings grosse Ähnlichkeit
mit S. Morrisana, bei wohlerhaltenen Exemplaren treten aber oft
Merkmale hervor, welche sich für beide Arten nicht gut vereinigen
lassen und also für die Selbstständigkeit dieser beiden Arten
sprechen. Bei der grossen Veränderlichkeit, welcher auch die Strophalosien
unterworfen sind, ist es schwer, ohne eine Anzahl von
Individuen von verschiedenen Fundorten, hier ein richtiges Urtheil
zu fällen. Geinitz hat diese Art in seinem Werke p. 14, Taf. V,
Fig. 16—26 genau beschrieben und ahgebildet und ich füge nur
noch hinzu, dass Str. lamellosa gewissermassen ein Mittelding zwischen
den beschriebenen Strophalosien ist, indem sie von S. Goldfussi
in der Form der Area und des Deltidiums nicht viel abweicht,
rücksichtlich der Horizontal-Projection der Schale und der Vertheilung
der Stacheln sich hingegen der iS. excavata nähert, endlich
eine gewisse Armuth an Stachelröhren und Streifung der unteren,
kleinen Schale mit S. Morrisana gemein hat. Von ersterer unterscheidet
sie sieh durch ein breiteres Schloss und regelmässigereForm
mit rundlichem, etwas quer-ovalem Umrisse, durch geringere Wölbung
der kleinen Schale und durch gänzlich mangelnden oder nur ange-*)
Ich ziehe vor Orthothrix mit dem Femininum zu verbinden, obgleich sieb
der Gebrauch des Masculinums auch rechtfertigen liesse.