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S eh auro th.
Die deutlichen Eindrücke eines vorderen und hinteren Schliessmuskels
und der Mantellinie auf Steinkernen dieser Art haben King
hauptsächlich veranlasst, diese und die verwandten Arten in ein
neues Genus zu stellen.
Geinitz erkennt diese beiden zuverlässig verschiedenen Arten
im Jahresberichte der Wetterauischen Gesellschaft für 1 SSO und 1851
auch an. Sie kommen beide im Zechsteine der Wetterau hei Rückingen
und Niederrodenbach und in Thüringen hei Pösneck und Glücksbrunn,
an letzterem Orte die B. antiqua besonders häufig und wohl erhalten
vor; ich habe jedoch gefunden, dass, Avenn auch die Schale der
B. antiqua nicht ganz glatt ist, sie doch nicht, wie King angibt,
regelmässiger gestreift ist als B. keratophaga; die Zuwachsstreifen
sind an ihr besonders an den Flügeln und dem Bauchrande deutlich zu
bemerken, aber die zierliche, dem Bauchrande gleichlaufende ziemlich
weitläufige Streifung, wie sie oft auf den Schalen von B. keratophaga
zu beobachten ist, findet man bei B. antiqua nicht.
Es folgen noch der Vollständigkeit wegen die drei übrigen
durch King in England bekannt gewordenen Arten:
c) Bakevellia tumida, King. Modiolaförmig; länger als breit,
Va Zoll lang, y 4 Zoll breit; Schalen convex (?), glatt; Wirbel abstehend,
gebogen; vordere Loben deutlich; hintere Flügel sehr wenig verlängert;
Schlossfelder gross, mit vier oder fünf Ligamentgruben; der
Ausschnitt für den Byssus oder Fuss etwas gross in der unteren
Klappe.
Die bedeutende Länge im Verhältniss zur Breite (in der Richtung
des Schlossrandes), der grössere Abstand der Wirbel von einander
und die wahrscheinlich constant kleinere Form lassen eine Verwechslung
mit den vorigen Arten nicht zu.
Sie findet sich selten im Shell-limestone zu Tunstall-Hill und
Dalton-le-Dale, häufiger in Humbleton - Quarry und Rylrope Field-House-Farm.
d) Bakevellia bicarinata, King. Fast glatt, geflügelt und
mit zwei schwachen Kanten an den vorderen Loben.
Diese Art steht zwischen B. keratophaga und B. antiqua,
ersterer aber näher als letzterer; die Kanten divergiren und obgleich
die Schale sicher fast glatt ist, so kann man doch mit Hülfe einer
guten Loupe zierliche erhabene Linien erkennen. Sie kommt nur sehr
selten im Shell-limestone von Tunstall-IIill vor.