Ein Beitrag zur Fauna des deutschen Zeclisteingebirges.
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einiger Sicherheit von der Verwandtschaft des gegenwärtigen Geschlechtes
oder der Familie, als deren Typus es angesehen werden
kann, zu sprechen. Bakevellia ist mit Pterinea offenbar verwandt,
letztere hat aber keine Schlossgruben, seine Ähnlichkeit mit
Avicula ist nur scheinbar.“
Bakevellia charakterisirt King folgendermassen: Avicula
ähnlich; mit doppelter Area; ungleichsehälig, die rechte Schale kleiner;
Zähne linear, am Ende des Schlosses; Schlossband getheilt, in
Gruben der Schlossareas gefügt; Schalen vorn am Bauchrande mit
einem Ausschnitte zum Austritt des Fusses oder Byssus.
Da es sich hier um Identificirung von Arten und um die Existenz
von Geschlechts- und Art-Namen handelt, so geben wir die Beschreibung
der vier von King aufgestellten Bakevellien.
a) Bakevellia keratophaga, v. S ch 1. Diagnose nach G o 1 dfu s s:
Schale etwas rhomboidisch gewölbt, der vordere Flügel zugerundet,
der hintere sichelförmig ausgezogen, mit concentrischen Linien.
King fügt hinzu: „Ihre Form bleibt sich nicht immer gleich,
aber ihre Unterscheidungsmerkmale treten in der Linie, welche den
Rücken der oberen oder grossen Schale von dem Flügelfelde trennt und
welche plötzlich, scharf gezeichnet und etwas schief gegen die Schlosslinie
gestellt, erscheint, sowie in dem tiefen Sinus des Flügelfeldes
deutlich hervor; diese Grenze ist an der unteren oder kleineren Schale
nicht so ausgeprägt. Die Schlossfelder haben sechs oder mehr Gruben.
Es ist eine zierlich gestreifte Art.
b) Bakevellia antiqua, Münst. Mit rhomboidischer, gewölbter,
glatter Schale, vorn mit einem spitzwinkeligen, hinten mit einem
stumpfwinkeligen Flügel.
King macht noch den Zusatz, dass die Schale nicht glatt sei,
wieMünster angebe, sondern gestreift wie die vorige Art, und dass
sich B. tumida von B. keratophaga durch die aufgeblasenere Form,
dickere Schale, mehr abstehende Wirbel, grössere Schlossfelder, viel
kleineren Sinus auf den Flügelfeldern, durch weniger in die Länge
gezogene Flügel, durch einen nur schwach ausgebildeten Ausschnitt
für den Byssus oder Fuss, durch regelmässigere Zuwachsstreifen und
weniger auffallende Trennung des Schalenrückens von den vorderen
Flügeln unterscheide; auch werde diese Art (B. antiqua) grösser,
und er besitze ein Exemplar, welches in der Richtung des Schlosses,
bei einer Breite von 7 / s Zoll, in die Länge iy t Zoll messe.
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