Krystallform des Zinkoxydes.
ll
Neigung von p x zu p 4 = 56° 45'
» » lh „ 151«35'
- „ p 5 „ 7W 5 = 1510 41'
» » Pi ,, Pi = 56° 44'
„ „ p e „ 1510 43'
„ » Pi „ Pz — 127° 43'
* Pi ,, Pu = 127° 42'
Die übrigen Kanten gaben, weil die sie bildenden Flächen nicht
eben und spiegelnd genug waren, keine brauchbaren Resultate.
Von diesen Winkeln stimmen zwar die 3 ersten nahe genug
überein, allein diese Übereinstimmung dürfte wohl mehr zufällig sein,
da aus den schon angeführten Gründen die Neigung von den Prismenflächen
nicht sehr verlässlich bestimmbar ist. Vollkommen eben und
ausgezeichnet glänzend waren die Flächen p ly p„ und p 6 und den hier
angeführten Winkeln der beiden Axenkanten (Polkanten) der sechsseitigen
Pyramide zu 127° 42' und 127“ 43' muss man desshalb auch
das grösste Gewicht beilegen, was auch aus den Werthen von 10 Repetitionen
, wovon die äussersten nur um 4 Minuten von einander
verschieden waren, hervorgeht. Das arithmetische Mittel aus diesen
beiden Winkeln (127°42 - 5') wurde daher auch der Rechnung zu
Grunde gelegt *).
Die Neigung von M zu p wird desshalb = 151° 48'. Die Bezeichnung
nach Mohs ist daher:
Grundgestalt: Rhomboeder
P = 68« 28'; a = V23 1389.
Einfache Gestalten: R—oo (o); P (p). P-|-oo (7J/).
Combination: R—oo. P. P-f-oo.
Die nach Naumann:
Grundgestalt: Hexagonale Pyramide: a= 1'6034
Combination: o P. P. ooP.
*) Dieser Winkel stimmt auch mit dem von Gustav Rose in seinem krystallo-chemischen
Mineralsystem, Seite 65 angegeben, überein; dort ist er
zu 127° (40 / —43 7 ) angegeben.