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S c h a u r o t h.
nitz auf der dritten Tafel mit 33 bozeichnete Figur für Schizodus
rotundatus, Brown, oder Sch. Rossinis zu halten.
Während G e i n i t z diese Art, in steter Gesellschaft von Mytilus
Hausmanni, als charakteristisch für den oberen Zechstein angibt,
sagt King, dass sie in der Grafschaft Durham in Begleitung von
Mytilus septifer die obersten Schichten der Perm’schen Formation
charakterisire, z.B. zu Boker, Suter-Point Bay, Marsden etc., nie habe
er sie aber im Shell-limestone von Humbleton-Hill oder anders wo
in Gesellschaft von Schizodus truncatus etc. gefunden.
d) Schizodus truncatus, King. Ziemlich ungleichseitig, indem
die hintere Seite die längste ist; ein Bischen breiter als lang,
1 Zoll breit, 7 / s Zoll lang; mit dunklen Flecken auf lichterem Grunde;
den Rändern parallel, fein gerieft und zwar vorn deutlicher als hinten;
in der Wirbelgegend mässig aufgetrieben; an der hinteren Seite
sich allmählich zuspitzend, wie schief abgestutzt; vorn regelmässig
abgerundet. Manche bisher zu Sch. Schlotheimi gezählte Exemplare
mögen hierher gehören; ich besitze ein Exemplar dieser Art
aus dem Dolomite von Pösneck, welches als Fig. IS abgehildet ist.
12. Der ältere Bro wn’sche Artname mit dem von King neu
aufgestellten Genusnamen verdient den Vorzug. Pleurophorus costatus
führt Geinitz auch aus dem oberen Zechsteine von Rückingen
und Niederrodenbach an. Häufig findet man ihn in dem Zechsteine
von Moderwitz bei Neustadt a. 0.
13. Dieses neue Geschlecht Kin g’s und die Beibehaltung des
älteren Artnamens erscheint vollkommen gerechtfertigt.
Leda vinti, King, kommt ausser bei Logau auch im sogenannten
Zaufensgraben bei Gera und zu Thale am Harze vor.
14. Die Vertauschung des Genusnamens Area mit Byssoarca
lässt sich so wenig rechtfertigen, als das S w ai n so n’sche Geschlecht
Byssoarca selbst, da alle Archen mit einem Byssus versehen sind.
Unsere Area tumida umfasst nach King zwei deutlich verschiedene
Arten, nämlich:
a) Area striata, von Schl. Dieses ist der alte Schlotheimische
Mytulites striatus, Area antiqua Münsters, Cucullaea sulcata
S o w e r b y s und Area Loftusiana H o w s e. Für diese Art gilt
die M ü n s t e r’sche Diagnose, welche sie als eine eiförmig-trapezoidale,
bauchige Muschel mit, vor der Mitte und von einander abstehenden
Buckeln, mit einer etwas zusammengedrückten abfallenden Hinterseite