Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

158

S  chauroth.

7.  und  8.  Bei  Pleurotoniaria  antrina  bemerkt  King,  dass
ihm  noch  keine  Exemplare  vorgekommen  seien,  welche  so  markirte
Zuwachsstreifen  gehabt  hätten,  wie  sie  dieGeinitz’sche  Zeichnung
Taf.  III,  Fig.  19,  zeige,  bisweilen  habe  er  aber  Exemplare  mit  ungewöhnlich ­
  langer  Spira  getroffen,  deren  obere  Hälfte  der  Windungen
geebnet  erschiene  und  welche  in  dieser  Hinsicht  mit  Geinitzens
Pleurotomaria  Verneuili  übereinstimmten,  welche  letztere  jedoch
weiter  genabelt  erscheine.
9.  King  führt  in  seinem  Texte  diese  und  noch  eine  Art  mit
dem  Geschlechtsnamen  Janeia  auf,  indem  er  die  Familie  der  Solemyaceen
  in  das  lebende  Geschlecht  Solemya,  L  k.  (besser  Solenomya)
und  das  fossile  Geschlecht  Janeia  theilen  zu  können  glaubte,  widerruft ­
  jedoch  das  von  ihm  aufgestellte  Geschlecht  Janeia  im  Anhänge,
als  irrthümlich  aus  der  Untersuchung  unvollständiger  Exemplare  hervorgegangen. ­

10.  King  hat  das  Genus  Allorisma  (richtiger  Allerisnia)  bereits ­
  im  Jahre  1845  aufgestellt  und  diese  Art  bekannt  gemacht.  Man
vergleiche  darüber  das  Jahrbuch  1845,  Seite  254  und  255.
11.  Die  fossilen  Trigoniaceen  sind  in  die  noch  unsicheren
Geschlechter  Trigonia,  Lk.,  Schizodus,  King,  Myophoria,  Br.,
Lyriodon,  Sow.  und  seihst  Megalodon,  Sow.  untergebracht  worden, ­
  so  dass  die  ältesten  bis  in  den  Zechstein  den  Schizoden,  die
triassischen  den  Myophorien  und  die  folgenden  bis  zur  letzten  einzigen ­
  lebenden  Art  den  Trigonien  oder  Lyriodonten  zugefallen  sind.
Zufolge  der  Untersuchungen  von  Beyrich  und  von  Grünewaldt
müssen,  wie  letzterer  in  der  Zeitschrift  der  deutschen  geologischen ­
  Gesellschaft,  Band  III,  Seite  246,  beweiset,  die  Geschlechter
Schizodus  und  Myoplioria  in  dem  Bronn’schen  Geschleckte
Myophoria  vereinigt  werden,  so  dass  wir  also  die  Myophorien  in
dem  Devonischen  erscheinen  und  nach  der  Trias  wieder  verschwunden ­
  sehen.
King  führt  vier  Arten  Schizodus  auf,  nämlich:  S.  obscurus,
Sow.,  S.  rotundatus,  Brown,  S.  Schlotheimi,  Gein.,  S-  truncatus,
  King.  Schon  Geinitz  vereinigte  S.  Schlotheimi  mit
dem  alten  Axinus  obscurus,  Sow.;  auch  von  Grünewaldt  in
der  erwähnten  Zeitschrift,  Bd.  III,  S.  255,  schliesst  sich  dieser  Meinung ­
  an  und  beschreibt  die  schlesischen  Exemplare  als  Myophoria
obscura,  S  o  w.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.