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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Schaurot  h.

Lox.  fasciata,  King,  L.  Sivedenborgiana,  King  und  L.  Geinitziana, ­
  King.  Beider  ersten  Art,  Lox.  fasciata  (-tum)  erwähnt ­
  er  die  Turbonilla  Altenburgensis  mit  dem  Bemerken,  dass
sie  eine  schneller  abnehmende  Art  sei,  welche  die  Rundung  der  Windungen ­
  mit  jener  gemein  habe.  Näher  steht  sie,  aber  nicht  gleichzustellen
  ist  sie  jedoch  der  Lox.  Geinitziana  (-anum)  wie  aus
folgenden  Diagnosen  zu  entnehmen  ist.
a)  Lox.  fasciata  ist  eine  pfriemenförmige,  vielgewundene,
glatte  Art  mit  zwei  oder  mehr  dunklen,  mit  anderen  auf  einem  lichteren ­
  Grunde  sich  kreuzenden  Spiralbändern;  die  Aussenlippe  ist
verkehrt  S-förmig.  Diese  Art  variirt  in  der  Länge,  aber  nicht  in  der
Anzahl  der  Windungen.  King’s  grösstes  Exemplar  misst  3 / 8  Zoll.
Sie  findet  sich  im  Dolomite  von  Humbleton,  Tunstall-Hill,  Hawthorn-Hive
  und  Southwick-lane  House.
b)  Von  L.  Swedcnborgia.na  (-gana)  gibt  King  nur  aus
der  Erinnerung  die  vorläufige  Diagnose  als  eine  thurmförmige  längsgefaltete ­
  Schnecke.  Vorkommen:  Dolomit  von  Tunstall-Hill  undHumbleton-Quarry.

c)  L.  Geinitziana:  Klein,  pfriemenförmig  (?),  glatt,  mit
vielen  Windungen.  Mund  fast  kreisrund,  Windungen  flach  convex.
Diese  letzte  Art  unterscheidet  sich  von  der  ersten  durch  geringere ­
  Grösse,  flachere  Windungen  und  seichtere  Naht.  Sie  kommt
selten  im  Dolomite  von  Humbleton-Hill  vor.
In  Deutschland  erwähnt  sie  von  Grüne  wal  dt  (Zeitschr.  d.  deut.
geol.  Gesell.,  Band  3,  S.  246)im  Zechsteine  von  Logau.  Ähnliche  Formen ­
  kommen  im  sogenannten  Zaufensgraben  bei  Gera  in  einem  porösen,
gelblichgrauen  Dolomite  ziemlich  häufig  vor.  Diese  Schnecken  haben
ihre  Schale  gänzlich  eingebüsst,  im  Gesteine  aber  einen  deutlichen
Hohldruck  hinterlassen,  welcher  acht,  höchstens  neun  glatte,  flachgewölbte, ­
  ziemlich  steil  ansteigende,  durch  eine  scharfe  aber  wenig
tiefe  Naht  getrennte  Windungen  zeigt  und  meist  einen  zierlich  gewundenen ­
  Steinkern  einschliesst.  Die  Länge  dieser  Hohldrücke
beträgt  0‘005  Millim.  —  0007  Millim.  mit  einer  grössten  Breite  von
0 - 002  Millim;  kürzere  oder  längere  Exemplare  kommen  nicht  häufig
vor.  Wir  nehmen  keinen  Anstand  diese  Formen  zu  Lox.  Glei llll ~
ziana  (-  anum)  zu  zählen.
Turbonilla  Rössleri,  Gein.  Eine  kleine  thurmförmige  Art  mit
10  Umgängen,  von  denen  der  letzte,  bei  8  Millim.  Länge  der  Schale,
            
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