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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Kn  er.  Über  einige  Sexual-Unterschiede  bei  der

schliessend  nur  den  mit  der  oberen  Figur  vergleichbaren  Individuen
eigen,  und  endlich  ist  es  der  merklich  stärkere  Bogen,  welchen
das  Stirnprofil  bei  eben  denselben  stets  beschreibt.  Da  nun  diese
Unterschiede  keinen  Zweifel  übrig  lassen,  dass  die  beiden  1.  c.  als
Serranus  ventralis  dargestellten  Fische  in  der  That  zwei  ganz  verschiedenen ­
  Arten  angehöret  haben,  und  da  die  untere  Figur,  welche
dem  bereits  früher  in  der  Ittiologia  veronese  auf  Tafel  32,  Figur  1,
abgebildeten  Originale  entnommen  ist,  jenen  Percoiden  darstellt,
welchem  ursprünglich  der  Name  Serranus  ventralis,  wegen  grösserer ­
  Entwickelung  der  Bauchflossen  gegeben  wurde,  so  erlaube  ich
mir  für  die  andere  durch  die  obere  Figur  dargestellte  Species,  bezüglich ­
  ihrer  faltigen  Jochbeinplatte,  den  Namen  Serranus  rugosus
vorzuschlagen.
Länge  des  Exemplares  6  Zoll.  —  Monte  Bolca.
Eine  ausführliche  Beschreibung  und  Abbildung  dieser  14  neuen
Arten  hoffe  ich  seiner  Zeit  in  meinen  Beiträgen  zur  Kenntniss  der
fossilen  Fische  Österreichs  in  den  Denkschriften  der  kais.  Akademie
niederlegen  zu  können;  inzwischen  dürften,  wenn  nicht  abermals
neue,  und  mit  diesen  vielleicht  nahe  verwandte  Formen  aus  denselben
Fundorten  auftauchen,  die  hier  enthaltenen  Skizzen  zu  ihrem  Erkennen
hinreichen.

Über  einige  Sexual-Unterschiede  beider  Gattung  Callichthys
und  die  Schwimmblase  bei  Doras  C.  Val.
Von  dem  c.  M.  Prof.  Dr.  R.  Rn  er.
(Mit  I  Tafel.)
Die  fortwährende  Zuvorkommenheit  meines  hochverehrten  Freundes ­
  Herrn  Akademikers  H  e  c  k  e  1  setzt  mich  in  die  Lage,  meine  Studien
über  die  Siluroiden  fortzusetzen,  und  ich  fühle  mich  hiefiir  um  so
mehr  verpflichtet,  öffentlich  meinen  wärmsten  Dank  auszusprechen,
je  seltener  Männer  der  Wissenschaft  sind,  die  eben  so  reich  an  Kenntniss ­
  wie  an  Mitteln,  nicht  der  Versuchung  unterliegen,  zurBenützung
letzterer  sich  für  allein  berechtigt  zu  halten  und  Bestrebungen  Anderer ­
  nur  als  Eingriffe  in  vermeintliche  Privilegien  zu  betrachten.  Herr
He  ekel  begnügt  sich  dagegen  nicht  bloss  damit,  mir  zum  Behufe
            
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