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He ekel. Bericht über die vom Herrn Cavaliere
1. Urolophus Princeps Heck.
So zahlreich auch die Rochen in der Urzeit vertreten Avaren,
gehört es doch zu den seltensten Erscheinungen, eines dieser Thiere
vollständig erhalten zu sehen, denn meistens sind es nur die Überreste
von Zahnplatten und Schwanzstacheln, nach Avelchen allein
Gattungen und Arten aufgestellt wurden. Um so Averthvoller erscheint
der hier vorliegende in seinem ganzen Umfange wohl erhaltene Überrest
einer Art, die einer Gattung angehört, aus welcher bis heute
kein einziger Repräsentant in der Vorwelt bekannt geAvorden Avar.
Monte Rolca hatte nach Agassi z vier Rochenarten aufzuweisen, ich
erAvähntein den Sitzungsberichten der kais. Akademie, Juli-Heft 1881,
einer fünften, des sogenannten Trygon brevicauda Catullo (Taeniura
nach Müller), und nun fügen sich zwei andere hinzu, wovon
die in Rede stehende mit Sicherheit (insoAveit eine solche überhaupt
an fossilen Thieren erreichbar ist) zu der von Müller und Henle
gegründeten recenten Gattung Urolophus gezählt werden kann.
Die Scheibe dieses Rochens ist breiter als lang und von eigenthümlicher
Gestalt, man könnte sie einigermassen mit einer querliegenden,
an beiden Polen etAvas spitz gerundeten Ellipse vergleichen,
deren langer Vorderrand beinahe geradlinig und mitten vor dem
Kopfe sanft einAvärts gebogen erscheint. Ihre Rreite misst 28, ihre
Länge 13 Zoll. Aus dieser Scheibe tritt ein 11 Zoll langer, an der
Rasis 8 Linien dicker ScliAvanz hervor, auf welchem, 2 Zoll hinter der
Scheibe, ein mächtiger, an beiden Seiten scharf gezähnter, 4 3 / 4 Zoll
langer und an der Rasis y 2 Zoll breiter Stachel sitzt. Das Ende des
Sclnvanzes ist von einer 2 Zoll breiten strahligen Ruderflosse umgeben,
Avelche sich an der unteren Seite des Sclnvanzes mit einer
6y 2 Zoll langen, an der oberen mit einer nur 3y 4 Zoll langen Rasis
anheftet. Die Haut des Thieres scheint glatt geAvesen zu sein. •—
Monte Postale.
2. Trygonorhina de Xignii. Heck.
Man könnte leicht in die Versuchung gerathen zu bezAveifeln,
ob unser vorliegender, in einer Doppelplatte sehr schön erhaltener
Roche, dessen ganze Gestalt der Gattung Rliinobatus angehöret,
vermöge des im fossilen Zustande Avohl schAver zu berücksichtigenden
einzigen generischen Unterschiedes, nämlich die Gestalt der
Nasenklappe, auch wirklich nicht zu Rliinobatus, sondern der von