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He ekel. Bericht über die vom Herrn Cavaliere
Vortr äge.
Bericht über die vom Herrn Cavaliere Achille de Zigno
hier angelangte Sammlung fossiler Fische.
Von dem w. M. Jakob Ile ekel.
Die Sammlungen der k. k. naturhistorischenHof-Cabinete sind vor
kurzem durch einen Zuwachs bereichert worden, dessen Inhalt es in
jeder Beziehung verdient zur Kenntniss einer hohen kais. Akademie
der Wissenschaften gebracht zu werden. Es besteht dieser Zuwachs
in einer reichhaltigen Sammlung fossiler Fische, welche nicht nur in
Auswahl, Erhaltung und Grösse der Exemplare nichts zu wünschen
übrig lassen, sondern auch noch manche bisher unbekannt gebliebene
Arten enthält; selbst Gattungen, wie UroIophusMüW., Albula Gron.
und Megalops Lacep. tauchen darunter auf, von welchen ersteren
man nicht wusste, dass sie bereits Repräsentanten in der Vorwelt besassen
1 ), ja manche Verbindungen typischer Formen führen sogar dem
überraschten Auge Gestalten vor, deren Dasein durchaus nicht geahnt
werden konnte, und die nun als neu hervorragend in der Reihe organischer
Körper den ihnen gebührenden Rang einnehmen werden.
Herr Cavaliere Achille de Zigno, Ritter des Ordens der
eisernen Krone dritter Classe, Podestä der Stadt Padua, bekannt
durch seine treue Anhänglichkeit an das Allerhöchste Kaiserhaus
und durch seine geologisch-paläontologischen Schriften der gelehrten
Welt befreundet, veranstaltete seit einigen Jahren diese Sammlung
mit bedeutenden Kosten, sowohl an den berühmten Localitäten
des Monte Bolca und Monte Postale, als an einem anderen noch gänzlich
unerforschten neuen Fundorte, Chiavon presso di Farro, Distritto
Marostica im Vizentinischen und legte dieselbe, nachdem sie eine
Anzahl von 123 Platten erreicht hatte, als ein Geschenk und Zeichen
innigster Theilnahme an der glücklichen Wiedergenesung Seiner k. k.
Apost. Majestät Allerhöchstderselben zu Füssen. Die meisten der
Platten sind paarig, sogenannte Doppelplatten, die je ein Individuum
verschliessen, einige über 4 Fuss lang und bei 100 Pfund schwer.
Sämmtliche Platten enthalten 112 Individuen, welche mit Inbegriff
zweier Krebse, 38 verschiedenen Arten angehören.
1 ) Von Megalops gibt Agassiz eine Art, M. priscus, im Londonthone auf
kSheppy, jedoch ohne Beschreibung an.