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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 11. Band, (Jahrgang 1853)

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Türck.  Über  secundäre  Erkrankung  einzelner

Einmal-  war  an  der  Insertion  des  6.  Halsnerven,  d.  i.  2  Insertionsstellen ­
  oberhalb  des  comprimirenden  Afterproductes.  die  sehr  intensive
Erkrankung  über  den  ganzen  Umfang  der  Seitenstränge  bis  zu  der
oder  bis  beinahe  zu  der  Grenze  der  Vorderstränge  gleichmässig
verbreitet,  und  in  gleichem  Umfange  fand  sie  sich  (ob  an  allen  Stellen
gleichmässig,  wurde  nicht  untersucht)  um  2-3  Insertionsstellen  höher.
In  einem  2.  Falle  waren  mit  Ausnahme  des  ganz  frei  gebliebenen
innersten  Abschnittes  vom  Mittelstück,  und  der  vordersten  minder
intensiv  ergriffenen  Partie  die  ganzen  Seitenstränge  an  der  Insertionsstelle ­
  des  6.  Brustnerven,  d.  i.  ly'a  Insertionsstellen  oberhalb  der
stärksten  Compression,  mit  sehr  zahlreichen  grossen  Körnchenzellen
versehen.  In  den  3  übrigen  Fällen  war  stets  die  äussere  Partie  des
Mittelstückes  der  Seitenstränge  intensiv,  der  Rest  derselben  dagegen ­
  nur  rnässig  oder  unbedeutend  ergriffen,  und  zwar  einmal  an  der
Insertion  des  5.  und  4.  Brustnerven  (d.  i.  1  und  2  Insertionsstellen
oberhalb  der  stärksten  Compression),  einmal  von  der  Insertion  des
4.  —  5.  Brustnerven  (d.  i.  4  —  5  Insertionsstellen  oberhalb  der  stärksten ­
  Compression)  bis  zu  jener  des  1.  Brustnerven,  und  einmal  an
den  Insertionen  des  3.  und  4.  Halsnerven  (d.  i.  6  und  5  Insertionsstellen ­
  oberhalb  der  stärksten  Compression).
In  Querschnitten,  die  in  dreien  dieser  3  Fälle  höher  oben,  so  wie
auch  in  noch  andern  6  Fällen  geführt  wurden,  zeigte  sich  ein  völliges
Verschwinden  der  Affection  in  der  vorderen  oder  hinteren  Partie  der
Seitenstränge  oder  im  inneren  Abschnitte  des  Mittelstückes,  während
jene  der  äusseren  Partie  des  Mittelstückes  weit  überwiegend  fortbestand,
  bis  endlich  diese  letztere  und  zwar  häufig  in  bedeutender
Intensität  allein  übrig  blieb.  Ein  Verhalten,  von  welchem  nie  eine  Ausnahme ­
  beobachtet  wurde,  und  welches  ich  erst  in  meinen  neueren
Fällen  kennen  lernte,  in  denen  ich  höher  oben  geführte  Querschnitte
und  auch  die  hintersten  Partien  der  Seitenstränge  für  sich  getrennt
untersuchte  (s.  Fig.  4).
Die  secundäre  Erkrankung  der  Seitenstränge  wurde  aber  an
den  folgenden  Stellen  auf  die  äussere  Partie  der  Mittelstücke
beschränkt  gefunden,  einmal  an  der  Insertionsstelle  des  1.  Halsnerven, ­
  einmal  zwischen  jenen  des  2.  und  3.  Halsnerven,  4mal  an
jener  des  3.  Halsnerven,  einmal  zwischen  jenen  des  3.  und  4.  Halsnerven, ­
  einmal  zwischen  der  Insertion  des  1.  und  2.  Brustnerven,
und  einmal  an  jener  des  3.  Brustnerven.
            
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