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Tiirck. Ober secundäre Erkrankung einzelner
fanden (16. Beobachtung), wurde schon an der Insertionsstelle des
9. Brustnerven eine sehr beträchtliche Verminderung, an den Insertionsstellen
der letzten Lendennerven noch sehr sparsame und kleine
Körnchenzellen vorgefunden; der Sacraltheil wurde nicht untersucht.
In der 18. Beobachtung (5—6 Wochen alter Gehirnherd) fanden
sich die sparsamen Körnchenzellen noch an der Insertionsstelle der
12. Brustnerven vor; tiefer unten wurde nicht untersucht.
Es wird somit, wie es scheint, die Ausbreitung der Erkrankung
nach abwärts durch die geringe Intensität dieser letzteren so wie
durch den kurzen Bestand des ursprünglichen Gehirnherdes beschränkt.
In 7 Fällen war, wie bereits angeführt wurde, der dem
Gehirnherde gleichnamige Vorderstrang erkrankt. Ich
habe schon in meiner ersten Abhandlung angeführt, dass in solchen
Fällen der innere Abschnitt dieses Stranges allein ergriffen wurde.
Für den umfänglicheren Halstheil des Bückenmarkes, wo der sulcus
intermed. unter, die erkrankte Partie nach aussen begrenzt, lässt
sich dieses sehr leicht constatiren, für den übrigen Theil dagegen
schwieriger.
Die Elemente der vorderen Nervenwurzelfasern entspringen
bekanntlich nicht in einer der Längenaxe des Rückenmarkes parallelen
geraden Linie. Wenn man ihre Austrittsstellen mit der Loupe
genau untersucht, so überzeugt man sich leicht, dass jene Elemente
zu je ziveien, horizontal oder schief neben einander aus dem Rückenmark
austreten, und zwar beträgt die Entfernung je eines solchen
vorderen von einem hinteren Element an 3 / 4 '"—1"' (s. Fig. 1 und 2).
Unter einem Paar solcher Elemente folgen noch andere solche Paare,
■welche dann alle zusammen erst- die vordere Wurzel eines Spinalnerven
zusammensetzen.
Ich habe das Verhältniss der erkrankten Partie der Vorderstränge
zu diesen Elementen nur in zwei Fällen einer intensiven Erkrankung
mit der Loupe ermittelt. In einem dieser Fälle (IS. Beobachtung)
reichte die Erkrankung in drei durch die Insertion des 5., 9. und
12. Brustnerven geführten Schnitten nicht bis zu den innersten dieser
Elemente, sondern es blieb ein ziemlich beträchtliches Zwischenstück
frei. In dem anderen Falle (17. Beobachtung) zeigte sich am
Halstheil zwar ein solches Zwischenstück jedoch an einem an der
Insertionsstelle des 6. Brustnerven geführten Querschnitt erreichten
die Körnchenzellen jene innersten Elemente der Wurzelfasern. Jedoch