Anordnung dov kleinsten Theilchen in Krystallen.
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gleiche Lage mit den schon gebildeten Theilchen annahmen;
was an Eisenoxydul und Eisenoxyd in die Mischung des
Magneteisensteins eingehen konnte, blieb übrig, die andern Bestandtheile
des Biotits wurden hinweggeführt. Aber wenn die Lage der
Theilchen Veranlassung zum parallelen Absatz der Magnetittheilchen
gab, so müssen sic doch auch in dem letzteren ihre Lage beibebalten,
wenn auch seine Formen nicht dem rhomboedrischen, sondern dem
tessularen Systeme angehören, nur wird dann der Umstand eintreten
müssen, dass Theilchen von Eisenoxyd und Eisenoxydul, in der durch
die Mischung erforderlichen Anzahl auch in allen Lagen erscheinen,
welche der Symmetrie der neuen Formen entsprechen. Für das sechsseitige
Prisma galt eine rhomboedrische Axe für das Oxyd und die
zwei senkrecht auf derselben stehenden Flächen mit je drei unter
120° und 60° sich schneidenden Richtungen für die Oxydultheilchcn;
sie entsprechen einem parallelen Paare von Oktaederflächen. Das
Oktaeder hat aber noch drei im Ganzen vier symmetrisch gelegenen
Flächenpaare, allen denselben parallel muss eine gleiche Ablagerung
von Theilchen ebenfalls symmetrisch statt gefunden haben. Das
Oktaeder, oder jeder Krystall von Magnetit überhaupt erscheint also
als ein Gewebe oder Netzwerk von Oxyd- und von Oxydultheilchen,
von welchen die ersteren die Richtung der rhomboedrischen Axen
haben, die letzteren aber in den Oktaederflächen in Richtungen liegen,
welche die Spitzen derselben mit den Mittelpunkten der Seiten verbinden.
Es ist hier der Ort einiger anderer Mineralvorkommen zu erwähnen,
welche den oben erwähnten Vorgängen weitere Erläuterungen
bringen. Dahin gehören die bekannten Magneteisenstein-Oktaeder
von Fahlun, die auf jeder Fläche ein Chloritblatt tragen. Ich
lasse es dahin gestellt, ob es blosser Überzug, ob es eine beginnende
Pseudomorphose sei, jedenfalls gehört der Fall hierher, als eine
völlig in paralleler Stellung stattfindende Gruppirung, so weit dies
zwischen einer tessularen und ei ner rhomboedrischen Species möglich
ist. Zu jeder der vier rhomboedrischen Axen gehören zwei,
an den Endpunkten derselben angefügte Chloritkrystalle. Einen andern
Fall beschrieb ich in dem Aufsatze: „On the Parasitic
Formation of Mineral Species *),” ursprünglich als Magneteisenstein
gebildete Oktaeder vom Vesuv, auf jeder Fläche eine
‘) Transactions of the Royal Society of Edinburgh. 1827.