Über einige Bitterstoffe.
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Nach Abzug des Bleioxydes berechnet sich die damit verbundene
organische Substanz auf folgende Art:
Berechnet. Gefunden.
18 Äq. Kohlenstoff = 108 — 55,10 — 55,17
8 „ Wasserstoff = 8 — 4,08 — 4,28
10 „ Sauerstoff = 80 — 40,82 — 40,55
Atomgewicht = 196 —100,00 —100,00
Vergleicht man diese Zusammensetzung mit der des freien
Äseuletin, so sieht man, dass es hier in Berührung mit Bleioxyd und
Wasser zwei Äquivalente von Wasser aufgenommen hat, die bei
100° C. nicht hinweggingen.
Fällt man eine alkoholische Lösung von Äseuletin mit alkoholischer
Bleizuckerlösung in der Wärme, so erhält man einen pulverigen,
schön cilrongelben Niederschlag, der mit heissem Alkohol
gewaschen und bei 100° C. getrocknet, folgende Zusammensetzung
zeigte.
0,418 Substanz gaben 0,401 C0 2 und 0,046 Wasser.
0,287 „ „ 0,1655 Bleioxyd.
Berechnet. Gefunden.
180 Äq. Kohlenstoff = 1080,000 —~2fMKT —"28jT
40 „ Wasserstoff = 40,000 — 1,07 — 1,19
60 „ Sauerstoff = 480,000 — 12,88 — 12,44
19 „ Bleioxyd = 2123,022 — 57,05 — 57,66
Atomgewicht = 3723,022 —100,00 —100,00
Cy 8 „ H m 0,„ + 19PbO = 10(C 1S lf k 0 6 ) + 19PbO.
Auch hier scheint das Bleisalz ursprünglich die der Formel
c 18 Hi O ß + 2PbO entsprechende Zusammensetzung gehabt, beim
Auswaschen aber Bleioxyd verloren zu haben. Nach Abzug von 57
und einem halben pCt. Bleioxyd berechnet sich für die organische
Substanz folgende Zusammensetzung:
Berechnet. Gefunden,
IS Äq. Kohlenstoff = 108 —'^L50^—1fL55^
4 „ Wasserstoff = 4 — 2,50 — 2,80
6 „ Sauerstoff = 48 — 30,00 — 29,65
Atomgewicht = 160 —100,00 —100,00
Hier sind aus dem Äseuletin zwei Äquivalente Wasser ausgetreten
und die Formel des freien Äseuletin C is If 0 O a muss demnach
geschrieben werden C ia H k 0 B -\-2HO,