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Löwe. Versuche um das Tellur im Grossen
angenommenen Preise, wodurch wenig oder gar nichts verkauft
werden würde, auf einen niedrigeren zurückzugehen.
Sollten sich künftig die Darstellungskosten des Tellurs auch hei
Anwendung von schwefliger Säure, ebenso billig stellen wie gegenwärtig,
so möchten nach meinem Dafürhalten doch nur diese allein
zum Anhaltspunkte bei Preisbestimmung des Tellurs zu gelten haben,
und dieses Princip insolange heibehalten und befolgt werden, bis
durch vielseitige Versuche zur Anwendung, dem Tellur ein gewisser
Werth zuerkannt worden ist. Gibt man ja gegenwärtig bei dem
Überlassen von Tellurerzschlichen das Tellur umsonst in den
Kauf, es würde somit der natürlichste Übergang sein, die Darstellungskosten
allein in Anschlag zu bringen, womit sowohl der wissenschaftlichen
als der ökonomischen Frage in dieser Angelegenheit
Genüge geleistet werden würde.
Bedeutendere Kosten verursachte das Schmelzen und Abtreiben
des schwefelsauren Bleies sammt Gold.
Hierher gehören auch jene im Vorhergehenden erwähnten einzelnen
Schmelzversuche, dann das Einschmelzen im Grossen, welches
vieler Abänderungen bedurfte, bis eine praktische Methode gelang,
endlich das Abtreiben auf den Testen, wobei sich manche Hindernisse
und Übelstände ergaben, so dass unter solchen Verhältnissen,
wo das Ganze doch nur als ein erster Versuch betrachtet werden
muss, auf ein ganz genügendes Resultat im Voraus nicht zu rechnen
war.
Es wurden durch Schmelzen und Abtreiben an göldisehem Silber
4 Mark, 3 Loth, 3 Quintl, mit 3 Mark, 8 Loth, 3 Quintl, 3y a Denär
Feingold und 11 Loth, 3 Quintl Feinsilber gewonnen. Diese wurden
bei dem hiesigen k. k. Hauptmünzamte in die Einlösung gegeben, und
dafür die Summe von 1323 fl. 33 kr. C. M., nach Abzug der Münzgebühren
aber 1313 fl. 31 kr., und zwar in Gold 290 Stück Ducaten
und 17 fl. 13 kr. in Silber erhalten. Aus den Testen wurden 2 Loth
göldisch Silber gewonnen; der Betrag dafür sammt der oben ausgewiesenen
Summe gibt die Totalsumme von 1320 fl. 39 kr. C. M.,
somit eine Differenz gegen den von der k. k. Bergverwaltung z-Nagyäg
zu 1348 fl. 39 4 / 4 kr., berechneten Gefällsanschlag um
28 fl.— J / 4 kr. Da aber das Silberausbringen bei den gegenwärtigen
Versuchen höher als nach dem Gefällsanscldage war, so wird dei
eigentliche Verlust von 8 Ducaten in Gold, um diese Differenz vei-