und blasiger Gebilde im thierisehen Organismus.
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Über die Entwickelung der zum Haarfollikel gehörigen Talgdrüsen
habe ich keine weiteren auf Messungen beruhenden Untersuchungen
angestellt, und kann daher die hierdurch entstandene
Lücke nur durch eine freilich in vielen Analogien begründete
Hypothese ausfüllen. Nach dieser Hypothese wäre die Entwickelung
dieser Drüsen in folgender Weise zu denken.
Wie in dem ursprünglichen Haarkeime (Fig. 60) eine Spaltung
in zwei Blasteme der Länge nach sich entwickelte, so ginge später
auch analog dem Vorgänge in anderen Organen eine quere Spaltung
vor sich, wodurch, wie in der Fig. 64, in jedem senkrechten
Schnitte des Keimes 4 neue Blasteme bemerkt wurden. Indem sich
nun jedes rechts liegende Blastem mit dem links liegenden in der
bekannten Art verbände, entstünde Markraum (mit dem Haare),
Wurzelscheide und Haarbalg, hingegen bliebe zwischen jedem unteren
und oberen Blasteme eine in die grosse Mutterzelle nach aussen hin
sich allmählich erweiternde Spalte (Fig.64, ab), die dann später durch
einen neuen Keim (Fig. 64, b) ausgefüllt wurde. Dieser Keim (in der Art
zur Entwickelung gekommen, wie dies bisher an allen Stellen angenommen
wurde) würde sich zum Fettbalg entwickeln, der in einen
anfangs sich verengernden, gegen das Haar selbst aber wieder sich
erweiternden Gang ausliefe, wie dies in Fig. 65, 66 dargestellt ist;
dieser Gang würde vonTheilen der Aussenwand der ober-und unterhalb
liegenden Blasteme gebildet und allmählich nach allen Seiten
hin sich abschliessen. Der Fettbalgkeim würde sehr bald sich vergrössern
und den ihm ursprünglich angewiesenen Raum der Mutterzelle
verlassen; später durch abermaliges Spalten wieder in 2 Lappen
sich trennen (Fig; 67), welche Lappen anfangs noch eine gemeinschaftliche
Höhle bildeten, die aber bei nachmaliger Vergrösserung
der Lappen immer kleiner würde; durch neue Spaltung ganz in dem
bisher angenommenen Sinne entstünden wieder untergeordnete Lappen
11 • s. w. Dass diese Art von Entwickelung an Drüsen wirklich vorkommt,
werden die folgenden Untersuchungen darthun.
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Si '*b. <1. mathern.-naturw. CI. X. Bd. IV. Heft.