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R eu ss.
übrigen Zwischenräumen geschah. Zuletzt bildete sich endlich bei
fortdauernder Kieselerdezuführung auch ein allgemeiner Hyalithüberzug.
XIY. Eine ganz eigentümliche, zum Theile ebenfalls hieher
gehörige Erscheinung bieten 2"' — 1" grosse Kalkspathkrystalle , die
man hie und da den grossen Natrolithdrusen aufgewachsen findet, an
welchen ein dünnplattiger, teilweise sehr zersetzter Basalt hei
Salesl im Elbthale so reich ist. Die grossem stellen die Comhination
eines spitzigen Rhomboeders (ß -j- 1 ?) mit einem andern, sehr
spitzigen Rhomboeder in paralleler Stellung und dem Prisma P -J- oo
dar. Eine nähere Bestimmung ist unmöglich wegen der sehr unebenen
grobdrusigen Flächen und der Abrundung der Kanten. Der ganze
Krystall erscheint aus lauter etwa 1"' grossen Individuen zusammengesetzt,
deren Axen sich nicht nur unter einander, sondern auch
mit der Axe des grossen Krystalles in paralleler Stellung befinden.
Die Spitze des letzeren wird von einem einzigen grösseren
Rhomboeder eingenommen.
Auf der vorliegenden Druse sind die meisten der beschriebenen
Krystalle ganz und wohl erhalten, nur einige der Quere nach gebrochen.
An letzteren nimmt man eine besondere Bildung wahr. Sie
bestehen nicht aus einer durchgeliends compacten Masse, sondern
zeigen einen centralen Kern, der von einer, mitunter auch zwei
ihn rings umhüllenden, aber nicht dicht anliegenden, sondern durch
einen bald engern, bald weitern leeren Zwischenraum davon geschiedenen
Schalen umgeben wird. Der Kern bat, wenn vollkommen erhalten,
die Gestalt des oben erwähnten Rhomboeders, stets aber mit
sehr rauher, glanzloser Oberfläche. In den meisten Fällen ist er jedoch
durch Zerstörung sehr angegriffen, wie zerfressen, und lässt
keine Spur der regelmässigen Begrenzung mehr wahrnehmen.
Dieser Kern wird im Abstande von y s — 1von einer bald
nur papierdünnen, bald auch bis 1'" dicken Schale umgeben, die
vom Kerne ringsum, mit Ausnahme der Stelle, an welcher der ganze
Krystall aufgewachsen ist, durch einen leeren Zwischenraum gesondert
wird. Die innere Fläche der Schale ist eben; die äussere zeigt
die schon oben bei der Beschreibung der Krystalle angegebene drüsige
Beschaffenheit.
Bei einigen Krystallen ist aber die dünne und an der Oberfläche
ebenfalls rauhe Schale im Abstande von ’/ 4 — y 3 "' noch von einer