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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

612

Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

cf  =  62*5
gh  —  39  •  6.
Zieht  man  hier  91  von  131*3  ab,  so  erhält  man  für  die  doppelte
Dicke  der  Wand  des  Haarbalges  40  •  3.  Aus  dieser  Grösse  erhält
man  für  den  Coefficienten  n  —  3  als  doppelte  Dicke  der  Aussemvand
4,n.Q  \
—L—  =  131,  foglich  für  die  doppelte  Kernwand  27-2  und  sonach
für  den  Markraum  cd  —  7  X13  •  1  =  91  ■  7.  Aber  cd  —  91  •  0  wieder
als  Keim  betrachtet  und  aufs  neue  in  3  Theile:  Aussenwand,  Kernwand, ­
  Markraum,  zerlegt,  gibt:  a=30*2,  b  =  36-2,  c=  30•  2;  nun
ist  c  +  =40*266  —gh,  c  -\-b  =  61-4  =  ef,  mithin  wieder  in
Übereinstimmung  mit  der  angeführten  Regel.
3.  Fall,  ab  192*0
cd  139*0
ef  91  *  35
gh  48*75.
Hieraus  folgt  192  —  139  =  53  die  doppelte  Dicke  des  Haarbalges; ­
  diese  besteht  (für  n  =  2)  aus  einer  Aussenwand  (doppelt)
von  17*33  und  einer  Kernwand  von  35*66,  der  dazugehörige  Markraum ­
  cd.  =  17*33x8  =  138*66.  Nun  zerfällt  der  Markraum  =  139
für  n  —  2  abermal  in  3  Theile,  indem  sich  in  ihm  ein  neuer  Keim
bildet,  nämlich:  Aussenwand  a  —  34*5,  Innenwand  b  —  34*5,
Markraum  c*  =  70.  Es  ist  aber  2  (  -v-r-)-)-!  =  47  =  gh  und  c  \-(-
  2  =  92*  32  =  ef,  mithin  wieder  ein  mit  der  angeführten  Regel
hinreichend  genau  übereinstimmendes  Resultat.
Diese  Fälle  werden  genügen,  um  in  Beispielen  die  Methode  der
Berechnung  vor  Augen  zu  führen.  Waren  die  in  der  13.  Tabelle  zusammengestellten ­
  Fälle  nur  aus  einem  einzigen  Keime  entstanden,
dessen  sich  allmählich  vergrössernde  Abtheilungen  mit  verschiedenen
histiologischen  Elementen  ausgefüllt  wurden,  so  war  in  den  letztgenannten ­
  Fällen  in  dem  Markraume  des  ersten  Keimes  ein  neuer  ähnlicher ­
  Keim  eingelagert  worden.  Der  erstentstandene  Keim  entwickelte
sich  zum  Haarbalge,  der  2.  dagegen  zum  Haare  mit  seiner  Wurzelscheide. ­

Es  kann  nun  wohl  keinem  Zweifel  unterliegen,  dass  auch  die
einzelnen  Theile  des  Haares  selbst,  nämlich  der  Haarcanal,  das
Mark  und  die  Rindenschicht  des  Haares,  in  einem  bestimmbaren  Vcihältnisse
  zu  einander  stehen,  und  dass  namentlich  die  Weite  des
            
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