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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

unil  blasiger  Gebilde  im  thierischen  Organismus.

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aber  die  Spaltung  des  Haarfollikels  in  einzelne  Schichten  noch  nicht
beendet.  Je  grösser  der  Haarbalg  wird,  desto  mehr  histologisch  verschiedene ­
  Schichten  werden  sich  an  demselben  darstellen  lassen.
Frühzeitig  zerfällt  schon  der  eigentliche  Haarbalg  in  zwei  Schichten,
deren  äussere  ein  Ringgefäss  enthält.
Zuweilen  findet  man  noch  eine  andere  Art  der  Entwickelung  der
Haarbälge,  wovon  ich  hier  ein  paar  Fälle  mittheile:
1.  Fall.  Durchmesser  ab  des  Haarbalges...  =  93-0
Durchmesser  cd  der  Wurzelscheide  =  52-05
Durchmesser  gli  des  Haares  =  27*  5.
Zieht  man  hier  cd  von  ab  ab,  so  erhält  man  40-95  als  doppelte ­
  Dicke  des  Haarbalges.  Zerlegt  man  diese  Grösse,  nachdem  man
von  ihr  die  Einheit  abgezogen,  nach  dem  Wachsthums-Coefficienten
2,  somit  in  drei  Theile,  so  erhält  man:  Aussenwand  =  13-32,
Kernwand  =  27-64.  Nun  ist  aber  4  X  13-32  =  53-28,  d.  h.
nabe  gleich  cd,  und  hieraus  wird  zu  folgern  sein,  dass  der  ursprüngliche ­
  Markraum  des  Keimes,  aus  welchem  der  Haarbalg  sich  bildete,
mit  der  Bildung  des  Haares  und  seiner  Scheide  sich  rasch  auf  das
Vierfache  vergrösserte.  Nimmt  man  wieder  von  53-28—1  den  drit—
ten  Fheil,  so  ist  dieser  27-42,  d.  h.  der  Durchmesser  des  Haares.
2.  Fall,  ab  —  131-3
cd  =  91-0
            
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