Über einige noch nicht beschriebene Pseudomorphosen,
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stallen besetzt sind. Sie bestellen aus einer kaum 3 / 4 '" dicken feinkörnigen
Quarzschale und sind ganz bohl oder auch theilweise mit
demselben traubigen Quarz erfüllt, der ihre Unterlage bildet. Dieser
Umstand, so wie das stellenweise ziemlich tiefe Eingesenktsein
der Pseudomorphosen in die unterliegende Quarzmasse machen es
sehr wahrscheinlich, dass auch diese erst von späterer Bildung und
durch pseudomorphe Verdrängung einer anderen Mineralsubstanz
entstanden sei.
XIII. In dem schwarzgrauen blasigen Basalte vonWaltseh,
dessen Klüfte mit dem allbekannten schönen Hyalith in den verschiedenartigsten
nachahmenden Gestalten überzogen sind, habe ich in
der jüngsten Zeit eine interessante Pseudomorpliose aufgefunden.
Auf dem Basalte sitzen einige mehr als zollgrosse gelbliche, kugelige
Massen mit krummschaliger Zusammensetzung, die aus dünnen,
ausstrahlenden Fasern bestehen; — eine Bildung, wie sie hei den
faserig zusammengesetzten Varietäten des Mesotyps in den böhmischen
Basalten und Phonolithen so oft vorkömmt. An einzelnen Stellen
übrig gebliebene Beste des primitiven Minerales geben sich auch
wirklich als Mesotyp zu erkennen. Der grösste Theil hat aber eine
wesentliche Veränderung erlitten. Die Fasern liegen nicht mehr
dicht an einander und im Querbruche erkennt man, dass sie hohl
sind, gleichsam eine leere Scheide darstellen, die aus Hyalith besteht.
Zuweilen ist auch die centrale Höhlung mit Hyalith ausgefüllt, welcher
aber ganz wasserklar ist. Ebenso ist er in hie und da befindliche
grössere Höhlungen eingedrungen und hat dort stark glänzende
wasserhelle, kleintraubige Gestalten gebildet. Das Ganze ist mit
einem bald nur 1"', bald aber auch 3-—4"' dicken nierenförmigen
Schichte tlieils wasserhellen, theils nur durchscheinenden weissen
Hyaliths mit sehr kleintraubiger Oberfläche überzogen. Auch zwischen
den pseudomorphen Partien haben sich überall traubige Gestalten
meist durchsichtigen Hyaliths ausgebildet.
Offenbar drang hier die Kieselerdelösung zuerst zwischen die
einzelnen Fasern des Mesotyps ein und verdrängte denselben von
aussen nach innen, so dass um jede Faser eine hoble Hyalithscheide
entstand. Der von ihr umschlossene Rest des Mesotyps wurde dann
zerstört und hinweggeführt. Die dadurch entstandenen Hohlräume
blieben theils leer, theils wurden sie von dem sich in reichem Masse
niederschlagenden Hyalith ausgefüllt, was theilweise auch mit den