und blasiger Gebilde im thierischen Organismus.
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Darstellbarkeit zu diesen Untersuchungen sich besonders eignet.
Dieses Organ ist der Haarfollikel. Ich habe Haarfollikel vom Menschen,
dem Kaninchen, der Katze und der Maus in verschiedenen
Stadien ihrer Entwickelung untersucht, auch die Federbälge
von Hühnern und Tauben nicht unberücksichtigt gelassen,
und ich glaube die Resultate der Untersuchung hier vorlegen zu
dürfen.
Untersucht man Haarfollikel in der gallertartigen Haut von Embryonen,
so erscheinen sie von oben her gesehen anfangs als zwei,
später als drei concentrische Kreise, zu denen wohl auch zuletzt
noch ein zarter ringartiger Mittelpunkt hinzutritt. Ich habe nun an
Embryonen die Durchmesser dieser verschiedenen Kreise gemessen,
und sie, als aus einer Mutterblase hervorgegangen, in der bekannten
Methode berechnet. Die Haarfollikel der Erwachsenen wurden in der
Seitenansicht untersucht, und bei der grossen Durchsichtigkeit derselben
(ohne Zusatz irgend einer Flüssigkeit) war es immer möglich
genaue Messungen zu veranstalten. Gemessen wurde an diesen:
1. die Breite des Haares, ab, Fig. S6; 2. der Durchmesser cd, d. h.
der grösste Durchmesser der inneren Wurzelscheide; sonach 3. der
grösste Durchmesser ef der äusseren Wurzelscheide, und endlich
4. der Durchmesser gh des ganzen Haarbalges. Berechnet wurde der
Haarbalg nach der bisher eingeführten Methode. Es wurde der
Durchmesser gh sonach um die Einheit vermindert, und der Rest
sodann durch 2, 3 oder 4 getheilt. Hierdurch erhielt man den Markraum,
die Kernwand und die Aussenwand derjenigen Muttercyste
(oder Keimes), aus der der Annahme nach, der Haarbalg sich gebildet
haben sollte. Der berechnete Markraum wurde wieder um y 4 , V),
Va oder um , y 4 des um die Einheit verminderten Kernwalles
vergrössert, bis er den gefundenen Durchmesser des Haares ergab,
öfters war dieser letztere wohl auch ein aliquoter Tlieil des berechnenden
Markraumes, und zwar */, — 1 oder */„— 1 oder 2 / 3 — 1 oder
3 A -j- 1. Eben so wurden die übrigen Theile des Haarbalges durch
Rechnung gefunden, indem genau bestimmte aliquote Theile der
Kern- und Aussenwand oder der Kernwand allein zum Durchmesser
des Markraumes gezählt wurden, bis sie den gefundenen Grössen
glichen. Führte diese Methode zu keinem Resultate, so wurde die andere
versucht. Es wurde z. B. cf oder cd von gh abgezogen, der
Rest um die Einheit vermindert, sodann durch 2 oder 3 getheilt;