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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

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Engel.  Die  Entwickelung  röhriger

Nun  ist  aber  (o)  8  +  3  f^- 1 )  +  1  =  8  +  13  =  21  =  ef;
ferner  o  +  n  +  ^  =  8  -f  17  +  2-33..  =  27-33  =  cd;
endlich  2  xef—  ik.  In  dem  anderen  Falle  (Fig.  33)  ist  ab
=  38-33;  cf  =  29-3;  ik  =49-60..  Aus  diesen  Messungen  ergibt
sich  aber  =  19-11  für  den  Aussenwall  (a),  folglich  20-11
für  den  Kernwall  (6),  und  19-11  für  den  Markraum  (c).  Nun  ist
c+  +  1  =  19-11  +  10-53  =  29-66  =  ef,  und
c  +  b  4-  4-  1  =  19-11  +20-11  +  10-55  =  49-77=  ik
gewiss  ein  überraschend  genaues  Resultat.
Indem  ich  es  Anderen  überlasse,  diese  Richtung  der  Entwickelungsgeschichte ­
  der  niederen  Thiergattungen  weiter  zu  verfolgen,  wende
ich  mich  wieder  zu  meiner  eigentlichen  Aufgabe  zurück,  die  eben
keine  andere  ist,  als  Grundzüge  einer  Entwickelungsgeschichte  der
höheren  Thierclassen  darzustellen.
Ich  hatte  im  Vorhergehenden  unter  dem  Namen  „Keim"  jene
Blasen  verstanden,  die  nicht  selbst  Zellen,  aber  oft  aus  Zellen  und
zwar  zum  mindesten  aus  zweien  derselben  oder  aus  Blastemen  nach
einem  bestimmten  Gesetze  sich  gebildet  haben.  Ich  habe  früher
schon  dargethan,  dass  diese  Keime  die  Grundlage  der  Röhrenentwickelung ­
  imKnorpel-  und  Knochensysteme  sind,  dass  sie  die  Grundlage ­
  der  Gefässbildung  abgeben;  ich  meine  genügend  gezeigt  zu
haben,  dass  alle  grösseren  blasenartigen  Gebilde  im  thierischen  Organismus ­
  eben  aus  diesen  Keimen  hervorgegangen  sind,  und  ich
glaube  nun  den  Satz  ganz  allgemein  aussprechen  zu  können,  dass
allenthalben,  wo  die  Bildung  von  Organen  (mikroskopischen  wie
makroskopischen)  erfolgt,  jene  Keimbildung  vorausgeht,  ja  dass  die
Entwickelung  des  ganzen  Organismus  zuletzt  in  der  gleicherweise  gedacht ­
  werden  müsse,  wie  jene  des  kleinsten  Theiles.  Dieser  Ansicht
Eingang  zu  verschaffen,  wird  der  Zweck  der  nachfolgenden  Zeilen
sein.
Bevor  ich  die  complicirte  Entwickelungsgeschichte  des  ganzen
Organismus  in  Angriff  nehme,  will  ich  noch  die  Untersuchung  eines
kleineren  Organes  vorausschicken,  das  durch  seine  grosse  Einfachheit, ­
  durch  die  Regelmässigkeit  seines  Baues,  durch  die  Übersichtlichkeit ­
  aller  seiner  Verhältnisse  und  besonders  durch  seine  leichte
            
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