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Full text : Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Sitzungsberichte der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 10. Band, (Jahrgang 1853)

600

Engel.  Die  Entwickelung  rühriger

ausgestülpt  hatten  (Fig.  43,  44,  43).  Ich  mass  sonach  den  Durchmesser ­
  ab  des  ganzen  Körpers,  dann  den  Durchmesser  cd  seiner
Leibeshöhle,  dann  ef  den  grössten  Durchmesser  des  sogenannten
11.  Ta-Gefunden



B  erechnet

Durchmesser ­

ab  I

Durchmesser ­

cd  II

Durchmesser ­

eflll

Durchmesser ­

gh  IV

Doppelte
Aussenwand
  A

Doppelte
Kernwand
B

Markraum
c

53-8
*32-96
**32-1
31-73
47-33

500
46-33
48-35
22-0
28-0

27-06
27-  0
28-  73

5-4
7-4

18-166..
17-33..
12-80
10-25
15-44

19-166..
18-33..
26-60
11-23
16-44

18-166..
17  33..
12-80
10-25
13-44

In  dem  mit  *  bezeiclmeten  Falle  war  der  Durchmesser  des
Bandes  gh  —  5-4,  d.  h.  gleich  dem  dritten  Theile  des  um  die  Einheit
verminderten  aus  der  Berechnung  hervorgegangenen  Markraumes
nämlich  =  —-  =  5-44..  In  dem  mit  **  bezeiclmeten  Falle
3
beträgt  der  Durchmesser  gh  7-4.  Nimmt  man  von  dem  berechneten
Markraume  die  Einheit  hinweg,  und  sodann  von  dem  Beste  a / 3  desselben, ­
  so  erhält  man  7-8,  was  sich  von  der  gemessenen  Grösse  gh  nur
um  0-4  unterscheidet.
In  dieser  Tabelle  wurde  die  Berechnung  allenthalben  mit  dem
Coeflicienten  3  vorgenommen,  nur  der  mit  **  bezeichnete  Fall  ward
mit  dem  Coefficienten  2  gctheilt.
Aus  den  wenigen  hier  mitgetheilten  Fällen  ergibt  sich,  dass  das
Rüssel-Ende  des  Entozoon  meist  einen  grösseren  Raum  einnimmt,  als
der  ursprüngliche  Markraum  eines  regelmässigen  Keimes  zu  bieten
vermag;  dass  ferner  die  Leibeshöhlc  des  Thieres  aus  dem  ursprünglichen ­
  Markraume,  dem  Kernwalle  und  selbst  einem  Theile  der  ursprünglichen ­
  Aussenwand  gebildet  werde,  dass  das  Rüssel-Ende  nichts
anderes  als  eine  ausgestülpte  Tochtercyste  sei,  welche  mittelst  eines
elastischen  Stieles  mit  der  Innenwand  der  Muttercyste  zusammenhängt. ­
  Ist  es  sonach  erlaubt,  einen  Schluss  auf  die  Art  der  Entwickelung ­
  zu  machen,  so  wäre  diese  in  folgender  Weise  zu  denken:  Es
entsteht  zuerst  in  der  oben  angegebenen  Weise  in  einer  grösseren
            
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